Ein Konto für Natur und Landschaft |
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Das Ökokonto ist ein Instrument zur Bevorratung künftig erforderlicher Ausgleichsflächen und -maßnahmen, deren Umsetzung bei Eingriffen durch künftige Bauvorhaben notwendig werden. Im Rahmen eines Ökokontos können Gemeinden Maßnahmen bereits vor der Planung von Baugebieten durchführen und diese später refinanzieren. Die Gemeinden greifen bei Bedarf dann auf diese Flächen zurück und „buchen“ sie vom Konto „ab“, d.h. ordnen sie entsprechend ihrer Eignung dem jeweiligen Eingriff zu. Die frühzeitige und aktive Bevorratung trägt dazu bei, die Gesamtkosten für Ausgleichsmaßnahmen zu senken und verhilft der Gemeinde zu mehr Flexibilität. Ermöglicht wurde dies durch Änderungen der einschlägigen Gesetze in den letzten Jahren, aufgrund derer ein unmittelbarer räumlicher Zusammenhang zwischen Eingriff und Ausgleich nicht mehr erforderlich ist. Die Durchführung von Ersatzmaßnahmen ist nun auch an anderer Stelle als am Ort des Eingriffs möglich. |
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Die Ökokonto-Datenbank unterstützt bei der Anwendung der Eingriffsregelung und dadurch bei der Realisierung des erforderlichen Ausgleiches (Grafik: Stadt Sindelfingen, Abteilung Umwelt und Grünordnung) |
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Ansprechpartner |
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Joachim Gommel |
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Externe Links |
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