26.03.2009
Baden-Württembergs erstes Einstein-Labor eröffnet in Sindelfingen
Einführungsvortrag mit anschließender Führung am 2. April
Durch ein „Wurmloch“ in ein anderes Universum reisen? Albert Einstein hielt dies theoretisch für möglich. Dank modernster Effekte können im „Einstein-Labor“ Schwerkraft und Geschwindigkeit interaktiv erfahrbar werden – und das mitten in Sindelfingen!
Das Einstein-Labor wird – erstmals in Baden-Württemberg! – als dauerhafte Einrichtung für Schulen geschaffen. Dank modernster Computertechnik können Physiklehrer aller Schulen der Region ihren Schülern Einsteins Relativitätstheorie an praktischen Beispielen demonstrieren. Ziel ist, die Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern.
Pünktlich zum Jahr der Astronomie 2009 – gleichzeitig auch Wissenschaftsjahr - konnte es dank der Unterstützung der Bürgerstiftung Sindelfingen gelingen, das Einstein-Labor zu erwerben und als feste Einrichtung in der städtischen Galerie zu installieren.
Gleichzeitig wird das Einstein-Labor „Pass-Station“ im Rahmen der „Forschungsexpedition Deutschland“ und ist damit bundesweit im Internet gelistet. Dabei erhalten Kinder und Jugendliche einen Expeditionspass, mit dem man an der Verlosung einer echten Forschungsexpedition teilnehmen kann. Alle Informationen und den Pass zum Downloaden gibt es unter www.forschungsexpedition.de
Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer sieht das Einstein-Labor als hervorragende Ergänzung zu den Sindelfinger Wissenstagen, die in diesem Jahr zum zweiten Mal mit großem Erfolg stattgefunden haben: „Wir sind stolz darauf, als erste Stadt ein festes Einstein-Labor zu bekommen“, so Vöhringer, „als Innovationsstandort wollen wir unsere Kinder und Jugendlichen für Naturwissenschaften begeistern und den Forscherdrang wachrütteln.“
Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Sindelfingen, Prof. Jürgen Hubbert, freut sich, dass neben dem Kompetenzzentrum Technik mit dem Einstein-Labor eine zweite wichtige Einrichtung durch die Stiftung finanziert werden konnte: „Die Bürgerstiftung leistet so einen wesentlichen Beitrag zur strategischen Standortentwicklung. Sie investiert in die Zukunft unserer Kinder und damit unserer Stadtgemeinschaft.“
Zur Einführung gibt Prof. Dr. Hanns Ruder vom Institut für Theoretische Astrophysik der Universität Tübingen einen Einführungsvortrag unter dem Titel „Was Einstein gern gesehen hätte“ am 2. April 18 Uhr in der Sindelfinger Stadthalle. Anschließend werden Führungen durch das Einstein-Labor angeboten.
Das Einstein-Labor kann werktags zwischen 10 und 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr in der städtischen Galerie besucht werden. Anmeldungen sind erforderlich über den i-Punkt unter Tel. (0 70 31)94-3 25.
