Wir fördern Talente

Jugend forscht

Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördert. Der Wettbewerb wurde 1965 ins Leben gerufen und findet seit dem von Jahr zu Jahr mehr an Bekanntheit, sodass von 244 Teilnehmern im Jahr 1965 nun rund 12.000 Teilnehmer bundesweit am Wettbewerb teilnehmen. Die ca. 100 Wettbewerbe finden jährlich zwischen Januar und Mai statt, beginnend mit den Regionalwettbewerben in den einzelnen Ländern und endend mit dem Bundeswettbewerb!

„FRAG DICH!“ AUFTAKT ZUR 54. WETTBEWERBSRUNDE VON JUGEND FORSCHT

Unter dem Motto „Frag Dich“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) können sich ab sofort bis zum 30. November bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb online anmelden. Wer mitmachen will muss kein zweiter Einstein sein, aber leidenschaftlich gerne forschen, erfinden und experimentieren.
 
Schüler/Innen, Auszubildende und Studierende bis 21 Jahre sind aufgerufen, ihre kreativen und innovativen Forschungsprojekte in der neuen Wettbewerbsrunde zu präsentieren. Jüngere Schüler/Innen müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Beim Wettbewerb wird das Forschungsthema frei gewählt und muss inhaltlich zu einem der sieben Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik passen.
 
Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2019 müssen die Teilnehmer/Innen eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Für Tüftler/Innen aus der Region Mittlerer Neckar wird es am 21. und 22. Februar 2019 ernst, denn dann wird der 13. Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar in der Stadthalle Sindelfingen ausgetragen.

Wer beim Regionalwettbewerb gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2019. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld-, Sachpreise und Praktika vergeben.
 
Der Regionalwettbewerb Jugend forscht ist in die Sindelfinger Wissenstage eingebettet, die von Januar bis April die Neugier und Kreativität der Kindern und Jugendlichen zu Neuem und Oftmals noch Unbekannten wecken möchte.
 
Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de

Pressearchiv Jugend forscht 2019

>> download Pressemitteilung - Aufruf zu Jugend forscht 2019 (20,5 KiB)

Jugend forscht 2018

Videobeitrag von Wir in BB zu Jugend forscht

Regio TV hat in seiner Sendung "Wir in BB" über den Regionalwettbewerb von Jugend forscht in der Sindelfinger Stadthalle berichtet.

>> Sendung auf Youtube ansehen


Impressionen zur Veranstaltung im Jahr 2018:

Gruppenbild Pressekonferenz zu Jugend forscht und den Sindelfinger Wissenstagen
Pressekonferenz zu Jugend forscht und den Sindelfinger Wissenstagen. Auf dem Bild v.l.n.r. Sina Schrödlen, Personalreferentin Personalentwicklung, Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG; Claudia Gröner-Braun, Personalleiterin, MBtech Group (AKKA Technologies), Bernd Gärtner, Leiter DH-Ausbildung, Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH, Lia Hasenmaier, Wettbewerbsleiterin Jugend forscht; Dr. Bernd Vöhringer, Oberbürgermeister der Stadt Sindelfingen; Wolfgang Klotz, Vorstandsvorsitzender, Vereinigte Volksbank eG; Marisa Di Dio, Projektleiterin Jugend forscht/Wissenstage, Stadt Sindelfingen und Dr. Karl Peter Hoffmann, Geschäftsführer, Stadtwerke Sindelfingen GmbH
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Mittlerer Neckar von Jugend forscht 2018
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Mittlerer Neckar von Jugend forscht 2018
Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer schaut sich beim Presserundgang die Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Stadthalle an.
Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer schaut sich beim Presserundgang die Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Stadthalle an. 
Kind probiert zusammen mit einem Feuerwehrmann das Schneidgerät aus
Kinder erleben die Feuerwehr
Zauberer bläst kleine Papierschnippsel von einem Tablett
Zaubershow
Auf der Bühne werden chemische Experimente von einem Mann gezeigt
Show auf der Bühne
zwei Jugendliche zeigen ihr Projekt mit Milch beim Wettbewerb
Jugend forscht Wettbewerb
Ein Gerüst aus Holz mit einer Schrägen Glasplatte und einer Flasche mit Seife gefüllt. Die Seife tropft auf auf die Glasplatte.
Experimentaufbau bei der Ausstellung der Projekte
Schülerin zeigt beim Wettbewerb ihr Experiment mit Weingläsern, die unterschiedlich hoch mit Wasser gefüllt sind
Schülerin zeigt beim Wettbewerb ihr Experiment

Rund um Jugend Forscht

Ausstellung beim Tag der Wissenschaft

Beim Tag der Wissenschaft, der am 30.06.2018 auf dem Campus der Universität Stuttgart stattgefunden hatte, war auch wieder Jugend forscht mit einem Stand eingeladen.
Luis Moser von der Robert-Bosch-Schule, Ulm präsentierte das Vogelhaus von morgen mit Lichtsteuerung, Futterspender, Kameraüberwachung, Wetterstationsfunktionen, wobei die Daten auch mobil abgefragt werden können. Mit dem Kaye-Effekt befasste sich Niklas Abraham vom Schönbuch-Gymnasium, Holzgerlingen. Der Kaye-Effekt ist ein Phänomen, bei dem z.B. Flüssigseife, die auf eine glatte Oberfläche fließt, als dünner Strahl in faszinierenden Formen und Wegen wieder zurück geschleudert wird.
Neben der Präsentation der Projekte konnten die Aussteller viele Angebote der Fakultäten zur aktuellen Forschung wahrnehmen - ein abwechslungsreicher Tag für die beiden Schüler!

Infostand Jugend forscht, Junge erklärt das Projekt
Ausstellung beim Tag der Wissenschaft

Jugend forscht-Team auf der Ham-Radio in Friedrichshafen

Im Rahmen der Messe „Ham Radio“, der größten internationalen Amateurfunkermesse Europas, wurden zwei Jugend forscht-Projekte auf der Messe in Friedrichshafen am Stand des DARC e.V. (Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.) vorgestellt. An allen drei Messetagen (1.-3.Juni 2018) konnten die Projekte von interessierten Besuchern angeschaut werden. Es entstanden einige spannende und öfter auch längere Gespräche zwischen den Besuchern und den Jungforschern.
Jonas Gaiser (Schülerforschungslabor Kepler-Seminar e.V., Stuttgart, Gottlieb-Daimler-Schule 1, Sindelfingen) präsentierte seine computergestützte Billardhilfe. Mit Hilfe eines Farbsensors kann die Position des Queues und der Kugeln erkannt werden und dann die Bahn der Kugeln berechnet und somit vorhergesagt werden. Bei der Ausstellung auf der Messe hatte nicht nur der Jungforscher seinen Spaß mit dem Projekt, sondern auch viele Besucher probierten das vereinfachte Billardspiel begeistert aus. Zum anderen hat Alice Höfler (Hegau-Gymnasium, Singen) ihren selbst entwickelten Feinstaubfilter für Kleinfeuerungsanlagen, wie z.B. Kachelöfen, vorgestellt. Mit diesem kann sie bis zu 98% des Feinstaubes aus dem Rauchgas entfernen.
Diese Teilnahme an der Messe "Ham Radio" und die damit verbundene Präsentationsmöglichkeit vor internationalem Publikum wurde vom DARC als Sonderpreis beim Landeswettbewerb Jugend forscht vergeben. Der Preis beinhaltet auch die Übernahme der Reisekosten und vor allem die Übernachtung im HAM-Camp, was ein ganz besonderes Erlebnis war. Unser Dank gilt den Vertretern des DARC e.V., insbesondere Frau Heine.

Jugend forscht Bundessieger erringen Sonderpreis beim 29. European Union Contest for Young Scientists

Jugend forscht Bundessieger Johannes Waller und Philipp Kessler erringen Sonderpreis beim 29. European Union Contest for Young Scientists

Beim 29. EU-Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler in Tallinn haben die beiden Jungforscher des Regionalwettbewerb Mittleren Neckars mit ihrem Projekt die internationale Expertenjury in Tallinn überzeugt.
Am EU-Wettbewerb,der von der Europäischen Kommission veranstaltet wird, nahmen insgesamt 146 Jungforscherinnen und Jungforscher aus 38 Ländern teil. Die Teilnehmer präsentierten in zehn Wettbewerbsdisziplinen insgesamt 89 Forschungsprojekten.

Johannes Waller (18) und Philipp Kessler (17) aus Ludwigsburg schnitten erfolgreich ab. Sie erhielten als Sonderpreis einen einwöchigen Aufenthalt an der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble, Frankreich. Die aktuellen Chemie-Bundessieger präsentierten ihre Untersuchungen zur sogenannten Fehling-
Probe. Ihnen fiel auf, dass die beiden Zucker Glucose und Fructose bei dieser pH abhängigen Redox-Reaktion unterschiedlich schnell reagieren, was sich mit der Molekülstruktur nicht erklären lässt. Ihre Laborversuche belegen, dass die Fehling-Probe einer komplexeren Chemie folgt als in Schulbüchern dargestellt: Während der Reaktion entstehen verschiedene Zwischenstufen und Oxidationsprodukte, die ihrerseits reduzierend wirken. Die Färbung folgt bei beiden Zuckern unterschiedlichen Mechanismen und hängt von der Bildung bestimmter Zwischenprodukte ab. Das erklärt, warum die Fehling-Reaktion Fructose schneller rot färbt als Glucose.

Wir freuen uns über die erfolgreiche Teilnahme der beiden Jungforscher und wünschen dem Team weiterhin viel Erfolg!

Bürgerfest des Landtags - Jung & forsch im Ländle - Prämierte Projekte von "Jugend forscht" live

Groß war das Interesse am Bürgerfest des Landtags in Stuttgart. Rund 12.000 Besucher strömten am Samstag, den 24. Juni 2017 ins Landtagsgebäude und in das neue Bürger- und Medienzentrum, in dem viele Programmpunkte und Möglichkeiten zum Austausch geboten wurden.

In diesem Rahmen präsentierten auch einige unserer Jungforscher auf der SWR-Bühne ihre Projekte. Über die CDU-Fraktion war eine bunt gemischte Delegation von Jugend forscht unter Einbezug von mikro makro mint-Projekten eingeladen worden.
Einen großen Auftritt hatte die zehnjährige Grundschülerin Adriana Marzullo von der Hector-Kinderakademie, Johannes-Widmann-Schule in Sindelfingen. An ihrer selbst gebauten Rampe demonstrierte sie mit viel Elan, was das Müsli mit dem Lawinenairbag zu tun hat und konnte dabei sogar noch das eine oder andere Witzle einbauen.
Das Berufliche Schulzentrum Leonberg stellte beim Bürgerfest, mit dem intelligenten Einkaufswagen, ebenso ein sehr ansprechendes Projekt vor. Robin Leukhart und Ann-Kathrin Schuhmacher erklärten, wie der Boden des bremsbaren Wagens passend zum Inhalt verändert werden kann. Im Interview mit Herrn Haas, Lehrer der Jugend forscht-AG dieser Schule, wurde klar, wie wichtig die Betreuer für die jungen Forscherinnen und Forscher sind.
Mit einem Dank der Moderatoren und des Fraktionsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart endete diese sehr gelungene und abwechslungsreiche Bühnenpräsentation. Anschließend konnten die Besucher noch die Projekte im Friedrich-Ebert-Saal besichtigen und sich erklären lassen.

Es zeigte sich wieder ein Mal, mit welcher Begeisterung unsere JungforscherInnen ihre Projekte vorstellen und das Publikum als auch die Veranstalter begeistern können.

Jugend Forscht Projekt live beim Bürgerfest des Landtags

Bundessieger aus der Region Mittlerer Neckar

Vom 25. bis 28. Mai 2017 traten 178 junge Talente mit insgesamt 107 Forschungsprojekten in den wissenschaftlichen Wettstreit. Sie alle haben sich für den 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert.
So auch Johannes Waller (17) und Philipp Kessler (17), die im Februar den 1. Platz beim Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar in Sindelfingen erhielten. Ihr Forscherdrang und das Ergebnis überzeugten auch die Jury beim Landes- und Bundeswettbewerb, sodass das Forscherteam den Bundessieg im Fachbereich Chemie gewann.
In ihrem Projekt „Fehling-Probe – Neuinterpretation notwendig?“ befassten sich die beiden mit der sogenannten „Fehling-Probe“, die unter anderem zum Nachweis von reduzierenden Zuckern dient. In Laborversuchen konnten sie belegen, dass die Reaktion einer komplexeren Chemie folgt, als dies bislang in den Schul- und Lehrbüchern dargestellt wird.
 
Für die beiden Tüftler geht es spannend weiter. Ende Juni waren sie zu Besuch bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau, zu der rund 30 Nobelpreisträger und 400 Nachwuchswissenschaftler teilnahmen. Im September tritt das Team dann in Estland auf dem European Union Contest for Young Scientists an.
 
Die Stadt Sindelfingen, die Wettbewerbsleitung und Sponsoren des Regionalwettbewerbs freuen sich über den Bundessieg und wünschen den Beiden bei den weiteren Veranstaltungen und auf ihrem Lebensweg alles Gute.

Bundessieger
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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