Flüchtlinge sind in Sindelfingen willkommen!

FLÜCHTLINGE IN SINDELFINGEN

Aufgrund der aktuellen Krisenherde weltweit suchen Menschen wieder vermehrt Schutz in Europa. Dementsprechend haben die Asylanträge in Deutschland zugenommen.

Willkommenskultur leben!

Die Anschlussunterbringung der Stadt Sindelfingen – Kontaktmöglichkeiten zu den zuständigen Flüchtlingsberaterinnen

Den Geflüchteten in der Anschlussunterbringung der Stadt Sindelfingen stehen städtische MitarbeiterInnen der Flüchtlingsberatung als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung.
Sie beraten die Geflüchteten in allen Belangen des täglichen Lebens und unterstützen etwa bei der Suche nach einem Kita- oder Schulplatz, einem Sprachkurs oder der Beantragung von Sozialleistungen.

Die Flüchtlingsberatung hat ihren Sitz im Rathaus bzw. in den städtischen Flüchtlings-Gemeinschaftsunterkünften. Sie betreut Geflüchtete in den Gemeinschaftsunterkünften sowie in Wohnungen, die von der Stadt zur Flüchtlingsunterbringung angemietet werden. Dabei hat die Flüchtlingsberatung offene Sprechzeiten, vergibt darüber hinaus aber auch Termine und leistet aufsuchende Arbeit.

Zu erreichen ist die Flüchtlingsberatung der Stadt Sindelfingen unter folgenden Kontaktdaten: 

Florence Polling:
Rathaus (Rathausplatz 1, 71063 Sindelfingen), Zimmer 4.10,
Florence.Polling@sindelfingen.de,
Tel. 07031 94-438

Gabriele Wagner:
Gemeinschaftsunterkunft Eschenriedstraße 4 (Eschenriedstraße 4, 71067 Sindelfingen),
Gabriele.Wagner@sindelfingen.de,
Tel. 07031 70 12 94

Melahat Altan:
Gemeinschaftsunterkunft Eschenriedstraße 4 (Eschenriedstraße 4, 71067 Sindelfingen),
Melahat.Altan@sindelfingen.de,
Tel. 07031 70 12 94

Anna Stengel:
Gemeinschaftsunterkunft Eschenriedstraße 4 (Eschenriedstraße 4, 71067 Sindelfingen),
Anna.Stengel@sindelfingen.de,
Tel. 07031 70 12 95

Annegret Haase:
Gemeinschaftsunterkunft Widdumstraße 21, 71069 Sindelfingen-Darmsheim,
Annegret.Haase@sindelfingen.de,
Tel. 07031 410 1977

Farima Wildner:
Gemeinschaftsunterkunft Waldenbucher Straße 38, 71065 Sindelfingen
Farima.Wildner@sindelfingen.de,
Tel. 07031 414 9091

Philipp Erath:
Gemeinschaftsunterkunft Waldenbucher Straße 38, 71065 Sindelfingen,
Philipp.Erath@sindelfingen.de,
Tel. 07031 414 9206 

Elif Bahadir:
Gemeinschaftsunterkunft Nüssstraße 5, 71065 Sindelfingen
Elif.Bahadir@sindelfingen.de,
Tel. 07031 414 9291

Hausleitung Gemeinschaftsunterkunft Nüssstraße 5:
Herr Zeki Greiner
Zeki.Greiner@sindelfingen.de,
Tel. 07031 414 9269

Die offenen Sprechzeiten können Sie gerne erfragen.

Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises in Sindelfingen – Kontaktmöglichkeiten zum ehemaligen Hotel Ritter in der Calwer Strasse


Die Heimleitung und Sozialbetreuung der Gemeinschaftsunterkunft ehemaliges Hotel Ritter (Landkreis, vorläufige Unterbringung) ist wie folgt erreichbar:

ehemaliges Hotel Ritter (Calwer Straße)
Heimleitung Mirza Ibralić: Tel. 07031 / 410 1708, Email: m.ibralic@lrabb.de
Sozialbetreuung Mariam Hijazi: Tel. 07031 / 410 1709, Email: m.hijazi@lrabb.de

Das ehemalige Hotel Ritter ist die einzige aktuell verbleibende Gemeinschaftsunterkunft für die Flüchtlingsunterbringung des Landkreises in Sindelfingen.

Ein Rückblick auf die vorläufige Unterbringung des Landkreises Böblingen im Stadtgebiet Sindelfingen:

Im Juni 2015 wurden die Gebäude Nüssstraße 5 (180 Plätze) in der Sindelfinger Kernstadt und die Rappenbaumschule in Darmsheim (124 Plätze) vom Landkreis Böblingen zu Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete umgebaut und bezogen. Als weitere Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises wurden im August 2015 die Sporthalle der Gottlieb-Daimler-Schule 2 (138 Plätze) und das ehemalige Hotel Ritter (173 Plätze) bezogen. Die Belegung der Eschenriedhalle erfolgte als Notunterbringung im November 2015 (ca. 150 Plätze), sie war auf ein Jahr befristet. 

Aufgrund der großen Unterbringungsnöte erfolgte im Dezember 2015 des Weiteren die Belegung der Sporthalle der Gottlieb-Daimler-Schule 1 (ebenfalls ca. 150 Personen). Im Februar 2016 wurden das ehemalige Hotel Panda in Darmsheim (48 Plätze) und das ehemalige DRK-Gebäude (70 Plätze) bezogen, im März 2016 folgte das ehemalige Solo-Verwaltungsgebäude in Maichingen (116 Plätze).

Der Landkreis verantwortete zu Hochzeiten also insgesamt neun Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in Sindelfingen. Zwischenzeitlich hat der Landkreis alle Notunterbringungen wieder beenden können.

Das ehemalige Hotel Panda in Darmsheim hat die Stadt Sindelfingen zum 01.07.2017 vom Landkreis übernommen. Zum 01.10.2017 wurde außerdem das ehemalige DRK-Gebäude in der Waldenbucher Straße in die Trägerschaft der Stadt übernommen. Als letzte Unterkunft hat die Stadt Sindelfingen zum 01.07.2018 die Gemeinschaftsunterkunft Nüssstraße 5 vom Landkreis übernommen, der die Unterkunft bis zu diesem Zeitpunkt betrieben hatte. Die Kontaktdaten der jeweils zuständigen Flüchtlingsberaterin finden Sie unter "Die Anschlussunterbringung...".

Der Landkreis Böblingen betreibt aktuell also nur noch eine Gemeinschaftsunterkunft für die Flüchtlingsunterbringung in Sindelfingen: das ehemalige Hotel Ritter in der Calwer Straße.

Das Aufnahmesystem für Asylsuchende


In Baden-Württemberg gibt es ein dreistufiges Aufnahmesystem für Asylsuchende. Die Zuteilung erfolgt dabei nach einem fest stehenden Schlüssel.

Die erste Station für die Geflüchteten sind die Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEA), die in Zuständigkeit des Bundeslandes betrieben werden.

Als nächstes werden die Asylsuchenden den unteren Aufnahmebehörden für die sogenannte vorläufige Unterbringung zugeteilt. Für die vorläufige Unterbringung sind die Landkreise und kreisfreien Städte zuständig - bei uns der Landkreis Böblingen. Das Landratsamt als untere Aufnahmebehörde hat in verschiedenen Kommunen des Landkreises Gemeinschaftsunterkünfte zur Flüchtlingsunterbringung. In den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises bleiben die Flüchtlinge bis zum Abschluss des Asylverfahrens – längstens jedoch für zwei Jahre.

Nach dem Ende der vorläufigen Unterbringung werden die Flüchtlinge innerhalb des Landkreises auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden verteilt, sofern kein anderweitiger Wohnraum gefunden worden ist. Diese dritte Stufe im Aufnahmeverfahren für Asylsuchende nennt sich Anschlussunterbringung. In Sindelfingen sind aktuell knapp 700 Geflüchtete (Stand: Dezember 2018) in der Anschlussunterbringung. Das heißt, sie wohnen in von der Stadt zur Flüchtlingsunterbringung angemieteten Wohnungen, in einer Gemeinschaftsunterkunft oder in städtischen Notunterkünften. 

Ende April 2017 eröffnete mit der Gemeinschaftsunterkunft Eschenriedstraße 4 die erste von der Stadt Sindelfingen betriebene Gemeinschaftunterkunft für Flüchtlinge. Zum 01.07.2017 wurde vom Landkreis des Weiteren das ehemalige Hotel Panda in Darmheim übernommen (Gemeinschaftsunterkunft Widdumstraße 21). Seit 01.10.2017 befindet sich das ehemalige DRK-Gebäude in der Waldenbucher Straße in städtischer Trägerschaft (Gemeinschaftsunterkunft Waldenbucher Straße 38). Auch diese Unterkunft war zuvor vom Landkreis betrieben worden und ging anschließend in städtische Trägerschaft über. Zum 01.07.2018 übernahm die Stadt Sindelfingen außerdem die Gemeinschaftsunterkunft Nüssstraße 5 aus der Trägerschaft des Landkreises. Seither betreibt die Stadt Sindelfingen insgesamt vier Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete.

Den Geflüchteten in der Anschlussunterbringung der Stadt Sindelfingen stehen städtische Mitarbeiterinnen der Flüchtlingsberatung als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Sie beraten die Geflüchteten in allen Belangen des täglichen Lebens und unterstützen etwa bei der Suche nach einem Kita- oder Schulplatz, einem Sprachkurs oder der Beantragung von Sozialleistungen. Die Kontaktdaten der Flüchtlingsberatung finden Sie unter "Die Anschlussunterbringung...".

Für die Anschlussunterbringung benötigt die Stadt Sindelfingen zusätzlichen Wohnraum.
Private Wohnungsgeber, die den Wunsch haben, zur Unterbringung von Geflüchteten oder Wohnungsnotfällen an die Stadt Sindelfingen zu vermieten, wenden sich bitte an: 
Simone Killinger, Projektleitung Flüchtlingsarbeit, Tel. 07031 94 515, E-Mail: Simone.Killinger@sindelfingen.de. Gerne können Sie alternativ das Kontaktformular zur Wohnungsvermietung nutzen.
 

Historie

02.02.2017

Bericht zur Situation Geflüchteter in Sindelfingen

Im internationalen Ausschuss (IntA) am 02.02.2017 präsentierten Ann-Katrin Hammer (Leitung Koordinierungsstab Flüchtlinge) und Simone Killinger (Projektleitung Flüchtlingsarbeit) einen Überblick zur Situation von Geflüchteten in Sindelfingen.

Nachstehende Präsentation begleitete den mündlichen Bericht. Sie bietet eine Übersicht zur aktuellen Situation im Hinblick auf die Themen Unterbringung und Integrationsmaßnahmen.

download Präsentation IntA 02.02.17 (1,697 MiB)

12.05.2016

Aktualisierte FAQs

Infos zur Flüchtlingsunterbringung in Sindelfingen finden Sie über unsere Sammlung häufiger Fragen und Antworten (FAQ).
FAQ (967,3 KiB)

26.04.2016

Bürgerinformationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung

Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt haben am 26. April 2016 im Bürgerhaus Maichingen einen Überlick über die aktuelle Situation der städtischen Anschlussunterbringung von Flüchtlingen gegeben. Zudem wurden die geplanten Vorhaben am Standort Allmendweg und in der Kolumbusstraße vorgestellt. Im Anschluss an die Sachvorträge bestand ausreichend Zeit für den Austausch und die Beantwortung möglicher Fragen.

download Plakat

download Präsentation (2,616 MiB)

14.04.2016

Die Stadt Sindelfingen sucht Wohnraum

Zur Erfüllung kommunaler Pflichtaufgaben sucht die Stadt Sindelfingen Wohnraum zur Anmietung. Wenn Sie eine leer stehende Wohnung zu vermieten haben, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme. Ihre Ansprechpartnerin ist Simone Killinger (Projektleitung Flüchtlingsarbeit) unter Tel. 07031 94-515 oder E-Mail simone.killinger@sindelfingen.de. Gerne können Sie auch das Kontaktformular zur Wohnungsvermietung ausfüllen.
 
Der Mietvertrag wird mit der Stadt abgeschlossen. Dementsprechend garantiert die Stadt die Mietzahlungen; darüber hinaus haftet sie im Fall von eventuellen Schäden. Die Miete muss im Rahmen der vom Landkreis festgelegten Mietobergrenze liegen. Dauer der Anmietung und Kündigungsmöglichkeiten können individuellen Wünschen angepasst werden. Die in die Wohnung eingewiesenen Personen werden durch eine Sozialarbeiterin betreut.

14.04.2016

Präsentation Anschlussunterbringung

Am 12. April 2016 berichtete in der Gemeinderatssitzung Ann-Katrin Hammer, Leitung Koordinierungsstab Flüchtlinge, über die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Die folgende Präsentation informiert über die Inhalte des Berichts.
Download der Präsentation (1,178 MiB)

12.2015

Informationsflyer zur Flüchtlingsunterbringung in Sindelfingen

Den aktualisierten Informationsflyer zur Flüchtlingsunterbringung in Sindelfingen können Sie hier herunterladen. Der Flyer wurde erstmals im Juni 2015 an die Sindelfinger Haushalte verteilt. Die Neuauflage können Sie nachfolgend herunterladen: Informationsflyer (Stand: November 2015) (3,582 MiB)

Die Präsentation anlässlich der Bürgerinformationsveranstaltung  am 9.12.2015 in der Stadthalle finden Sie hier
Präsentation (2,166 MiB)

09.12.2015

Bürgerinformationsveranstaltung - Flüchtlingsunterbringung in Sindelfingen

Die Stadtverwaltung Sindelfingen lud am Mittwoch, den 9. Dezember zur dritten Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema Flüchtlingsunterbringung in Sindelfingen ein.
Neben einem Rückblick auf das Jahr 2015 und einer Übersicht über die Standorte der vorläufigen Flüchtlings-Unterbringung des Landkreises in Sindelfingen wurde auch ein Ausblick auf die Herausforderung die ab 2016 auf die Stadt zukommen gegeben. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und weitere Vertreter der Stadtverwaltung sowie Alfred Schmid, Sozialdezernent des Landkreises, Detlev Reisener von der Polizei und Dr. Martin Frank vom AK Asyl beantworteteten außerdem Fragen der Bürgerschaft.

08.01.2015

Arbeitskreis Asyl online!

In Darmsheim, Maichingen und Sindelfingen haben sich Ehrenamtliche aus der Mitte der Bevölkerung zusammengeschlossen, um die Situation der Flüchtlinge zu verbessern. Wie Sie mithelfen und zu einer Willkommenskultur beitragen können, erfahren Sie beim Arbeitskreis Asyl.

Hier gelangen Sie zum AK Asyl Sindelfingen

28. Mai 2014

1. Bürgerinformationsveranstaltung

Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Stadthalle Sindelfingen werden die Bürgerinnen und Bürger erstmalig über die Standortvorschläge des Landkreises Böblingen informiert.

Präsentation zur ersten Bürgerinformationsveranstaltung (2,15 MiB)

Aktuelles

Infoveranstaltung "Wie können wir Geflüchtete hinsichtlich Berufsorientierung / Ausbildungssuche unterstützen?"

05.07.2019

Am Dienstag, 23.07.2019, findet in der Feuerwehr Sindelfingen (Gansackerweg 1) ab 17:30 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Thema sind Unterstützungsmöglichkeiten, die haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingshelfer nutzen können, wenn Sie Geflüchtete bei ihrer Berufsorientierung bzw. Ausbildungsplatzsuche begleiten möchten.
 
Zwei fachkundige Referentinnen sind geladen: Frau Emre Öner von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und Frau Tanja Laabs, die Leiterin des Projekts „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Geflüchtete“ der IHK Region Stuttgart, Bezirkskammer Böblingen.
 
Beide berichten aus ihrer Berufspraxis, vom bestehenden Beratungsangebot und möglichen Anlaufstellen, geben Tipps und beantworten Fragen. Die folgenden Themen sind vorgesehen: 

  • Das Angebot der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und der Zugang zu ihr
  • Was gilt für Jobcenter-Kunden bezüglich des Zugangs zur Berufsberatung?
  • Das Projekt „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge“ der IHK
  • Wo findet man Infos zu Ausbildungen / Berufen in Deutschland? (Z.B. BERUFENET, Planet Beruf, Berufe TV, „Beruf Aktuell – Lexikon der Ausbildungsberufe“ etc.)
  • Welche Selbsttests / Methoden / Kompetenzfeststellungsverfahren können helfen, zu einem geeigneten Ausbildungsberufe zu finden?
  • Berufsvorbereitende und der Orientierung dienende Maßnahmen wie Praktika und Einstiegsqualifizierungen
  • In welchen Bereichen haben Geflüchtete realistische Chancen und welche Tipps kann man ihnen geben?
  • Wer hilft bei Bewerbungen?
  • Anlaufstellen wie das BIZ (Berufsinformationszentrum in Stuttgart), der Ausbildungscampus Stuttgart, das Welcome Center Stuttgart samt Außensprechstunde im Landratsamt Böblingen usw.
  • Besonderheiten / Neuerungen wie modulare Qualifizierungen, VALIKOM, Teilzeitausbildungen, spezielle Ausbildungsgänge für MigrantInnen

Ehrenamtliche und Hauptamtliche der Flüchtlingsarbeit sowie Geflüchtete selbst sind herzlich eingeladen!
 
Um Anmeldung bis 19.07. wird gebeten bei Simone Killinger, Projektleitung Flüchtlingsarbeit, Telefon 07031 94-515 oder E-Mail Simone.Killinger@sindelfingen.de

Förderung aus dem Pakt für Integration

03.07.2018


Mit dem Landesprogramm Pakt für Integration unterstützt das Land Baden-Württemberg die Kommunen bezüglich der Integration von Geflüchteten in der Anschlussunterbringung. Auf Grundlage der Verwaltungsvorschrift Integrationsmanagement (VwV Integrationsmanagement) fördert das Ministerium für Soziales und Integration unter anderem die Finanzierung von sogenannten Integrationsmanagerinnen und Integrationsmanagern. Deren Förderung ist dabei mit einem Budget von 116 Millionen Euro das Kernelement des Paktes für Integration.
 
Aufgabe der IntegrationsmanagerInnen ist es, die Geflüchteten vor Ort individuell zu beraten und zu begleiten. Dabei geht es um Unterstützung in Fragen des Alltags, um Hilfe zur Selbsthilfe und um Anbindung der Geflüchteten an die Regeldienste sowie die Angebote von Ehrenamtlichen. Schriftliche Vereinbarungen (Integrationspläne) auf freiwilliger Basis sollen den Prozess der Integration strukturieren helfen und Verbindlichkeit herstellen.
 
Bei der Stadt Sindelfingen waren zum Zeitpunkt der Antragstellung auf Förderung bereits acht Kolleginnen in der Flüchtlingsberatung beschäftigt. Die Flüchtlingsberatung ist dabei für alle in der Anschlussunterbringung der Stadt Sindelfingen untergebrachten Geflüchteten zuständig. Sie berät während der Sprechzeiten in ihren jeweiligen Büros, leistet aber auch aufsuchende Arbeit und begleitet bei Bedarf zu anderen Stellen wie etwa dem Jugendamt.
 
Informationen zum Pakt für Integration und zum Integrationsmanagement bietet die Homepage www.pik-bw.de.
 
Die Kontaktdaten unserer städtischen Flüchtlingsberatung (im Förderprogramm als „IntegrationsmanagerInnen“ bezeichnet) finden Sie unter dem Reiter „Die Anschlussunterbringung…“.


Unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg

Projekt „Richtung Arbeitsmarkt“ zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

31.12.2017

Das Projekt „Richtung Arbeitsmarkt“ beschäftigte sich mit Themen rund um die Hinführung und Eingliederung von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung. Es richtete sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und wurde unterstützt vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg. Der Projektzeitraum erstreckte sich von 01.10.2016 bis 15.12.2017. In verschiedenen Informationsveranstaltungen wurden unter anderem thematisiert: 

  • Möglichkeiten des Erwerbs von Deutschkenntnissen (Integrationskurse, Kurse berufsbezogene Deutschförderung, Ehrenamts-Kurse, Sprachkurse Caritas, Angebote der Stadtbibliothek zur Unterstützung des Deutschlernens, Apps und Online-Programme) 
  • Agentur für Arbeit und Jobcenter Landkreis Böblingen: Beratungsangebot und Fördermöglichkeiten für Geflüchtete
  • Rechte und Pflichten beim Bezug von Grundsicherung für Arbeitsuchende  
  • IHK-Projekt „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge“
  • Projekt Brückenpraktikum Daimler
  • Ausländerbehörde Sindelfingen: Beantragung einer Arbeitserlaubnis / ausländerrechtliche Fragestellungen
  • Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen / Zeugnisse
  • HASA und Abendrealschule (ARS): Möglichkeiten, außerschulisch den Haupt- bzw. Realschulabschluss zu erwerben
  • Ausbildungsgänge speziell für Zugewanderte (z.B. die „Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege“ am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart oder das Projekt „oikos – Ausbildungsoffensive Hauswirtschaft“ beim Diakonischen Werk Württemberg)
  • Projekt „Berufliches Empowerment für geflüchtete Frauen im Landkreis Böblingen“
  • Maßnahme „JOBLINGE Kompass“ (Stuttgart)

Alle Protokolle und sonstigen Dokumentationsunterlagen zum Projekt „Richtung Arbeitsmarkt“ können jederzeit bei Simone Killinger, Projektleitung Flüchtlingsarbeit, angefordert werden. Zudem steht sie bei Fragen bezüglich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten mit ihrer Verweiskompetenz gerne zur Verfügung. 

Den Flyer zum Projekt können Sie hier einsehen: (831,9 KiB)