Kommende Stadtführungen - "Auf Frauenspuren in Sindelfingen" am Donnerstag, den 20. Juli und "Hexenverfolgung in Sindelfingen" am Sonntag, den 23. Juli

Gleich bei zwei spannenden Stadtführungen präsentiert das Amt für Kultur interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ende Juli spannende Aspekte der Sindelfinger Historie.

Am Donnerstag, den 20. Juli geht es „Auf Frauenspuren in Sindelfingen“. Welche Frauen prägten das Leben in Sindelfingen? Bei einem Rundgang durch die Stadt lernen Besucherinnen und Besucher bekannte Frauen wie Mechthild von der Pfalz (1419-1482) kennen, aber auch Minna Moscherosch-Schmidt, die das erste Krankenhaus der Stadt (1923) finanzierte. Auch allgemeine Themen wie Mädchenbildung kommen zur Sprache.

Am Sonntag, den 23. Juli findet dann die Themenführung „Hexenverfolgung in Sindelfingen“ statt. Im 16. und 17. Jahrhundert hatte die Sindelfinger Bevölkerung schwer unter dem in Europa grassierenden Hexenwahn zu leiden. In der damals kleinen Stadt wurden zwischen 1563 und 1616 mindestens 21 Frauen als Hexen verbrannt. Im Stadtarchiv befindet sich noch ein großer Teil der Original-Protokolle, die über die hiesigen Hexenprozesse und Einzelschicksale Auskunft geben.

Beginn der Führungen ist jeweils um 15 Uhr. Treffpunkt zu den Führungen ist der i-Punkt, Marktplatz 1. Hier wird vor dem Start auch die Teilnahmegebühr entrichtet. Erwachsene bezahlen drei Euro pro Person, für Kinder sind die Führungen kostenlos.

Es werden jederzeit auch Gruppenführungen angeboten. Informieren Sie sich beim i-Punkt, Tel. 07031 94 325 oder i-Punkt@sindelfingen.de.