Weitere Unterstützung für Vereine in der Corona-Krise: Stadt Sindelfingen schnürt zweites Hilfspaket

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen haben die örtlichen Vereine hart getroffen, zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Nachdem die Stadt bereits im Mai ein erstes Vereinshilfspaket geschnürt hatte, ergreift sie nun weitere Maßnahmen, um Sindelfinger Vereine zu unterstützen – diese können sich bei Bedarf mit entsprechenden Nachweisen an die Stadtverwaltung wenden, jeder Fall wird einzeln geprüft. Die Ausgleichszahlungen erfolgen im Rahmen der im Haushalt bereitgestellten Mittel. 

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten zahlreiche Veranstaltungen abgesagt werden, auch für die Sindelfinger Vereine, die ihr tägliches Vereinsleben häufig über die Teilnahme an Festen oder eigene Feierlichkeiten finanzieren, bedeutet das zum Teil erhebliche Mindereinnahmen. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Unsere Vereine sind eine wichtige Stütze des gemeinschaftlichen Miteinanders in Sindelfingen und wir möchten sie in dieser schwierigen Situation nicht alleine lassen. Deshalb haben wir schon im Mai erste Maßnahmen ergriffen, um den Vereinen schnell und unbürokratisch dort zu helfen, wo bereits im Vorfeld abgesagter Veranstaltungen Kosten angefallen sind. Seither sind wir im engen Kontakt mit der Sindelfinger Vereinslandschaft geblieben und werden in Abstimmung mit dem Gemeinderat nun einen weiteren Schritt gehen: Wir greifen Vereinen dort unter die Arme, wo sie wegen Corona in eine schwierige Lage  geraten. Für dieses zweite Vereinshilfspaket haben wir im Nothaushalt 2020 ein festes Budget vorgesehen und ich freue mich, dass wir so einen Beitrag für unser hervorragendes Ehrenamt leisten können.“

Auch Mieten und Nebenkosten für Vereinsräume in städtischen Gebäuden, die Corona-bedingt eine Zeit lang nicht nutzbar waren, will die Stadt für diesen Zeitraum erlassen; Übungsleiterzuschüsse werden auch für nicht stattgefundene Übungsstunden gewährt.

„Ein aktives Vereinsleben und eine lebendige Kulturszene zeichnen Sindelfingen aus. Dass wir unser Vereinsleben fortführen können und Veranstaltungen – unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen – ermöglichen, ist uns gerade jetzt eine Herzensangelegenheit,“ sagt Horst Zecha, Leiter des Amts für Kultur.

Wenn Vereine für Proben, Versammlungen o. ä. Corona-bedingt größere Räumlichkeiten benötigen, können sie die Mietkosten auf Antrag erstattet bekommen oder die Stadt stellt die Räume mietfrei zur Verfügung. Sofern Vereine oder Initiativen Veranstaltungen durchführen, ihnen wegen der geltenden Zuschauerbeschränkung aber ein Defizit entsteht, können sie einen Ausgleich durch städtischen Zuschuss beantragen. Den Anträgen sind jeweils entsprechende Nachweise beizufügen, Ansprechpartner für die Antragstellung sind die jeweils zuständigen Fachämter der Stadtverwaltung, die Zahlungen erfolgen dann im Rahmen der im Haushalt bereitgestellten Mittel.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.
In den Sommerferien im Zeitraum vom 03. August bis zum 13. September 2020 ist die Hotline von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr erreichbar.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
-        des Landratsamts Böblingen - www.lrabb.de
-        des Robert Koch Instituts - www.rki.de/covid-19
-        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - www.gesundheitsamt-bw.de
-        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg -
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
-        des Bundesministeriums für Gesundheit - www.zusammengegencorona.de
-        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
www.infektionsschutz.de/coronavirus/