Sindelfingen verbessert an Schulen Rahmenbedingungen für digitalen Unterricht - Erste Lieferung digitaler Endgeräte im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms an Sindelfinger Schulen

Die ersten digitalen Endgeräte des „Sofortausstattungsprogramms“ im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ wurden an Sindelfinger Schulen in städtischer Trägerschaft geliefert. Oberbürgermeister Bernd Vöhringer nahm stellvertretend zusammen mit Schulleiterin Diemut Rebmann 81 iPads an der Gemeinschaftsschule Goldberg in Empfang.

Diemut Rebmann, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Goldberg, Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Roland Narr, einer der operativen Leiter des Krisenstabs und Leiter des Amts für Bildung und Betreuung der Stadt Sindelfingen, bei der Übergabe der Tablets an der Gemeinschaftsschule Goldberg.

Um gerade in der aktuellen Pandemielage die Rahmenbedingungen für digitalen Fernunterricht zu verbessern, werden mittels Förderung durch den Bund und das Land in einem „Sofortausstattungsprogramm“ im Rahmen des „DigitalPakt Schule“, den Schulen mobile Endgeräte zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler, die im persönlichen Umfeld keinen Zugriff auf digitale Endgeräte haben, mittels Leihgeräten problemlos an digitalem Unterricht teilnehmen können. Von den insgesamt für ganz Baden-Württemberg zur Verfügung gestellten 130 Mio. € hat die Stadt Sindelfingen insgesamt rund 611.000 € für die 16 Sindelfinger Schulen in städtischer Trägerschaft und für den Schulverband Goldberg-Gymnasium erhalten.
 
Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer: „Gerade mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage sind wir als Stadt natürlich dankbar für das Sofortausstattungsprogramm im Rahmen des „DigitalPakt Schule“. Insgesamt konnten wir von den Fördermitteln ca. 1.000 digitale Endgeräte anschaffen, die nun in den kommenden Tagen an unsere Schulen ausgeliefert werden. Die Schulen werden die Geräte vor allem jenen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen, die zu Hause nicht auf entsprechende Alternativen zugreifen können. Soziale Ungleichgewichte beim Fernunterricht sollen damit effektiv ausgeglichen werden. Ich danke auch dem Gemeinderat für die Entscheidung, die Verwaltung mit der Inanspruchnahme der bereitgestellten Fördermittel zu beauftragen.“
 
Diemut Rebmann, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Goldberg: „Besonders freut uns, dass mit den gelieferten iPads nun viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, auch von zu Hause aus richtig am Fernunterricht teilnehmen zu können. Die Geräte geben uns als Schule eben jene Flexibilität des Homeschoolings, die während dieser Pandemie von uns erwartet wird. Und auch nach einem hoffentlich baldigen Ende der Pandemie werden sie dazu beitragen, unseren Unterricht noch digitaler gestalten zu können.“
 

(Erstellt am 20. November 2020)