Jugend forscht 2021 „Lass Zukunft da." – 15. Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar der Stadt Sindelfingen

Die Stadt Sindelfingen richtet am 25. und 26. Februar als Pate bereits zum 15. Mal den Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar von Jugend forscht aus, in diesem Jahr allerdings erstmals in einer rein digitalen Variante. Die große Attraktivität des Nachwuchswettbewerbs ist auch in diesem Jahr ungebrochen: Bundesweit haben sich rund 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet – trotz Corona-Pandemie. Zwei Hauptsponsoren und vier Sponsoren unterstützen Sindelfingen bei der Durchführung des Wettbewerbs.

Auch die Pressekonferenz zu Jugend forscht fand in diesem Jahr digital statt.

Ein besonderes Highlight zu Beginn des Jahres stellt wie immer der Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ dar. Auch in diesem Jahr treten wieder zahlreiche Jungforscherinnen und Jungforscher am 25. und 26. Februar an, um ihre Projekte den Juroren zu präsentieren. Dabei ist bei dieser Wettbewerbsrunde einiges anders: Die Stadt Sindelfingen hat sich aufgrund der aktuellen Infektionslage für einen digitalen Wettbewerb entschieden. Somit werden die Kinder und Jugendlichen ihre Projekte von zu Hause aus vorstellen. Die Sieger unter den Teilnehmenden qualifizieren sich mit ihren Projekten für den Landeswettbewerb in Baden-Württemberg im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das Bundesfinale Ende Mai.
 
„Wir freuen uns, dass sich unser wissenschaftlicher Nachwuchs trotz nach wie vor angespannter Pandemielage nicht unterkriegen lässt und mit viel Elan und fantastischen Ideen beim ersten rein digitalen Wettbewerb antritt. Denn wir möchten als Stadt natürlich auch in der momentanen Situation wissbegierige und leistungsbereite junge Menschen fördern und mit der Ausrichtung des Regionalwettbewerbs Gelegenheit zum Experimentieren und Ausprobieren geben. In diesem Jahr sind sowohl Jungforscherinnen und Jungforscher als auch das Organisations-Team neue Wege gegangen und präsentieren der interessierten Öffentlichkeit ihre vielfältigen Projekte, sowie die Ergebnisse des Wettbewerbs, nicht wie gewohnt in der Stadthalle, sondern in einem eigens produzierten Film“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.
 
Bundesweit haben sich 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 56. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht angemeldet. Damit setzen die Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher ein starkes Signal und bleiben auch während der Pandemie am Ball.
 
Die Attraktivität von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb zeigt sich auch beim Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar: 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre 55 Projekte digital vor. Der Favorit unter den Fachbereichen ist der Bereich Technik mit 15 Arbeiten. Dicht gefolgt von den Bereichen Chemie mit 11 Arbeiten sowie Arbeitswelt, Biologie und Mathematik/Informatik mit jeweils 7 Arbeiten.
 
Auch die Sindelfinger Schulen sind mit 13 Arbeiten wieder stark vertreten. „Ich freue mich sehr über die vielen spannenden Arbeiten unserer Jungtüftler. Für uns als Wirtschafts- und Technologiestandort ist dieser Nachwuchs an Fachkräften ein großartiges Zeichen für die Zukunft“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer. „So lautet auch das diesjährige Motto von Jugend forscht ;Lass Zukunft da‘. Es enthält Zuversicht, Mut und Motivation, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und aktiv zu gestalten. Als Pate von Jugend forscht bieten wir die Basis, damit Kinder und Jugendliche ihrer Kreativität im wissenschaftlichen Bereich freien Lauf lassen und Themen hinterfragen können“, so Vöhringer weiter. „Mein herzlicher Dank gilt unserer Wettbewerbsleitung und allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Sponsoren und Unterstützern für die Ausrichtung des Wettbewerbs. Ganz besonders danke ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihren Projekten und ihrem Einsatz auch den diesjährigen Wettbewerb wieder zu etwas ganz Besonderem machen.“
 
Die Hauptsponsoren und Sponsoren
Einen entscheidenden Beitrag zum Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar leistet das jahrelange Engagement der beiden Hauptsponsoren –  der Stadtwerke Sindelfingen GmbH und der Vereinigte Volksbanken eG – sowie das Engagement der vier weiteren Sponsoren, Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG, Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH, AKKA GmbH & Co. KGaA sowie der Pfinder KG. Auch die Vertreterinnen und Vertreter der Sponsoren zeigen sich begeistert vom Wettbewerb.
 
Die beiden Hauptsponsoren, die Stadtwerke Sindelfingen GmbH und die Vereinigte Volksbanken eG unterstützen den Regionalwettbewerb von Beginn an.
„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder als Sponsor bei Jugend forscht dabei zu sein. Als regionales Unternehmen unterstützen wir diesen Wettbewerb schon von Beginn an, denn ein gut qualifizierter wissenschaftlicher Nachwuchs ist Voraussetzung, um die Forschungskompetenz und Innovationsfähigkeit in Deutschland nachhaltig zu sichern. Es ist unser Anliegen, das wissenschaftliche Interesse unseres Nachwuchses zu fördern und damit auch berufliche Perspektiven zu schaffen. Gerade in der derzeitigen für die Kinder und Jugendlichen sehr schwierigen Zeit muss für sie die Möglichkeit erhalten werden, mit Unterstützung zu experimentieren, zu forschen und neue Ideen zu entwickeln. Dazu wollen wir mit unserer Unterstützung beitragen“, so Dr. Karl Peter Hofmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Sindelfingen GmbH. 
Andrea Anstädt, Pressesprecherin der Vereinigte Volksbanken eG: "Die Vereinigte Volksbanken eG fördert ‚Jugend forscht‘ auch in diesem Jahr, weil wir uns im technikaffinen Bereich regional schon immer für Vernetzung und Unterstützung stark gemacht haben. Wir legen Wert auf Kontinuität, Verlässlichkeit und darauf, dass Dinge, die es Wert sind gefördert zu werden, auch erhalten bleiben.“
 
Drei weitere Sponsoren, die Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG, Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH sowie die AKKA GmbH & Co. KGaA unterstützen den Wettbewerb bereits im sechsten Jahr. Seit dem letzten Jahr wird der Nachwuchswettbewerb noch zusätzlich durch die Pfinder KG gefördert.
 
„Im Interesse der Erhaltung der technischen Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist es für uns als mittelständisches, technologisch orientiertes Familienunternehmen von besonderer Bedeutung, technische Nachwuchskräfte zu fördern“, so Lutz Braun, Leiter Recht und Personal der Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG. „Die Unterstützung des Regionalwettbewerbs von ‚Jugend forscht‘, ist für uns eine gute Gelegenheit, einerseits einen Beitrag zur Nachwuchsförderung von jungen motivierten und technisch ambitionierten Talenten zu leisten und andererseits uns als interessanter Arbeitgeber in der Region Sindelfingen bekannt zu machen“, ergänzt Jochen Hasenmaier, Bereichsleiter Einkauf.
 
„Jugendförderung liegt PHILIPS Böblingen sehr am Herzen. Durch unser Engagement im Jugend forscht Wettbewerb wollen wir Gestaltungsraum ermöglichen für Kreativität und Forscherdrang junger Talente“, so Bernd Gärtner, Betriebsrat und Leiter der DH-Ausbildung/Forschung & Entwicklung der Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH.
 
„Innovation liegt in unserer DNA. Deshalb freuen uns, als Partner von „Jugend forscht“ in der Region Sindelfingen Neugierde und Forschergeist bei jungen Menschen bereits früh zu fördern. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Lass Zukunft da.“ beschäftigen wir uns als Technologie- und Entwicklungsdienstleister sowie zweitgrößter Arbeitgeber vor Ort täglich mit Zukunftsthemen in Technik & Wissenschaft.“, so Anne Friedrich, Deputy Director Marketing & Communications bei AKKA Deutschland.
 
Für die Pfinder KG und deren CEO Dr. Peter Moritz ist es das zweite Jahr als Sponsor bei Jugend forscht. Dr. Moritz ist sich sicher: „Wer die Zukunft von morgen gestalten will, muss heute schon den Grundstein legen. Wir möchten junge Talente begeistern, sie in ihren Interessen stärken und bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen.“
 
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich die Projekte und die Bekanntgabe der Platzierungen in einem Film zum Regionalwettbewerb anzusehen – Premiere ist am 26. Februar um 18:30 Uhr. Ab dann wird der Film auf der Website der Stadt unter www.sindelfingen.de und den Social Media-Kanälen zu sehen sein.
 
Informationen zu den Sponsoren
 
Stadtwerke Sindelfingen GmbH.
Die Stadtwerke Sindelfingen GmbH bringen Privathaushalten sowie Gewerbe- und Industriekunden in Sindelfingen und in der Region täglich vieles nahe, was in einer modernen Stadt zum Leben und Arbeiten unentbehrlich ist: die Energien Strom, Erdgas und Wärme aber auch sauberes Trinkwasser sowie zahlreiche Dienstleistungen, die den Alltag erleichtern. Neben dem klassischen Energiegeschäft nehmen die Stadtwerke aber auch ihre gesellschaftliche und soziale Verantwortung für die Region wahr, indem sie Projekte, wie z.B. den Regionalwettbewerb Jugend forscht, unterstützen. 
Vereinigte Volksbanken eG.
„Für uns gilt auch im Jahr 2021 die Aussage und das Versprechen: Die Regionen fördern, für die Zukunft bilden. Weil wir uns aufgrund unseres genossenschaftlichen Förderauftrags – zumal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – in der Verantwortung sehen für das soziale, sportliche und kulturelle Leben. Insbesondere gilt das für die jungen Menschen mit ihren Vorhaben, Plänen und Anliegen. Jugend forscht bietet eine großartige Chance sowohl für die Teilnehmer als auch für die Wirtschaft und Gesellschaft, was den technischen und digitalen Wandel angeht, daher unterstützen und fördern wir hier nach Kräften“, so Andrea Anstädt, Pressesprecherin der Vereinigte Volksbanken eG.
 
AKKA GmbH & Co. KGaA.
AKKA ist der führende europäische Anbieter für digitale Lösungen, Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen für die Mobilitätsindustrie. Als Innovationsbeschleuniger unterstützt AKKA führende Industrieunternehmen u.a. aus der Automobil-, Luftfahrt-, Railway- und Life-Sciences-Branche über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte mittels modernster digitaler Technologien (KI, ADAS, Internet der Dinge, Big Data, Robotik, Embedded Computing, maschinelles Lernen usw.). Mit rund 21.000 Technologiebegeisterten Mitarbeitern in 29 Ländern setzt AKKA sich dafür ein, die Zukunft der Industrie voranzutreiben und den digitalen Übergang seiner Kunden zu unterstützen. 2019 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 1,8 Mrd. EUR.

 
Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG.
Die Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG in Schönaich, entwickelt und produziert innovative Antriebs-, Präzisions- und Mikrosysteme – zum Beispiel für die Medizintechnik, die Industrie oder die Luft- und Raumfahrt, aber auch für zahlreiche weitere Branchen. Als Familienunternehmen weiß Faulhaber, dass der Erfolg ihrer Produkte auf der Begeisterung und Tatkraft der Mitarbeiter beruht – hinter jedem Antrieb steckt Antrieb.
 
Philips Medizin Systeme GmbH.
„Mit mehr als 900 Mitarbeitern ist Philips Medizin Systeme in Böblingen der zweitgrößte PHILIPS Standort in Deutschland. Philips Böblingen ist Weltmarktführer im Bereich „Patient Monitoring“ (Patientenüberwachung). Auch über den Wettbewerb hinaus engagiert sich das Unternehmen im Bereich der Berufsorientierung: PHILIPS bietet durch (Schüler-)praktika und dem Dualen Studium in Fachrichtung Informatik Jungforschern die Chance, den Grundstein für eine Qualifizierung zum Einstieg in einen medizintechnischen Beruf zu legen. Als führendes Unternehmen im Medizintechnik Bereich bieten wir sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten.“
 
Pfinder KG
„Pfinder - THINKING AHEAD SINCE 1884. Wir sind ein erfolgreiches, mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Böblingen. Mit unseren innovativen Produkten und Systemlösungen sind wir marktführend und weltweit kompetenter Partner für Korrosionsschutz und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Unsere hochwertigen Korrosionsschutz-Produkte werden in PKWs, Nutzfahrzeugen, Maschinen und Komponenten eingesetzt. Unsere Philosophie verspricht Nachhaltigkeit. Pfinder erschließt weltweit neue Märkte und ist an wirtschaftlich bedeutsamen Produktionsstandorten in China und Mexiko sowie mit einer Vertriebsniederlassung in den USA vertreten.“

(Erstellt am 22. Februar 2021)