Sonntag, 18. April: Gemeinsam der Opfer der Corona-Pandemie gedenken

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für Sonntag, den 18. April, dazu aufgerufen, bundesweit der Verstorbenen der Corona-Pandemie zu gedenken. In Sindelfingen und den Ortsteilen läuten am Sonntag um 12:15 Uhr die Kirchenglocken und laden zum gemeinsamen Innehalten ein. Eine Gedenkfeier mit Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer findet aufgrund der aktuellen Lage nur in kleinem Kreis statt.

Seit mehr als einem Jahr fordert die Corona-Pandemie weltweit Menschenleben, in Deutschland bereits rund 80.000, 38 in Sindelfingen (Stand 15. April 2021). Am Sonntag, den 18. April, wird bundesweit der Opfer und ihrer Angehöriger gedacht.

„Hinter den erschütternden Zahlen stehen Einzelschicksale, Menschen mit ihren ganz eigenen Geschichten – wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir dieser Menschen gedenken, dass wir uns ihrer erinnern und gemeinsam trauern. In Sindelfingen, Maichingen und Darmsheim werden am Sonntag um 12:15 Uhr die Kirchenglocken läuten und alle Bürgerinnen und Bürger einladen, innezuhalten und in Gedanken bei den Verstorbenen und ihren Angehörigen zu sein“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer. „Wir denken auch an die Hinterbliebenen, die sich durch die Einschränkungen in der Pandemie häufig nicht von ihren Familien und Freunden verabschieden konnten und für die wichtige, trostspendende Gemeinschaftsmomente kaum möglich waren. Ihnen allen gilt unser tiefstes Mitgefühl.“

Anlässlich des Gedenktages findet zudem eine Gedenkfeier auf dem Burghaldenfriedhof mit Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer sowie Vertretern der christlichen Kirchen und der muslimischen Glaubensgemeinschaft in Sindelfingen statt, aufgrund der aktuellen Lage jedoch im kleinen, geschlossenen Kreis. Die Veranstaltung wir aufgezeichnet, Bürgerinnen und Bürger können sie im Anschluss auf der städtischen Website unter www.sindelfingen.de/corona-gedenktag abrufen.

„Auch wenn die Pandemie weiterhin kaum persönliche Kontakte zulässt: Der Gedenktag ist einmal mehr auch ein Tag der Gemeinschaft und des Zusammenhalts. So oft in den vergangenen Monaten haben die Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht, wie stark der Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft ist. Die Verluste, die wir heute betrauern, machen uns noch einmal bewusst, dass wir nicht nachlassen dürfen in unseren gemeinschaftlichen Bemühungen, die Pandemie einzudämmen und dass wir weiterhin aufeinander achtgeben müssen,“ so Vöhringer.