Notbetreuung in Sindelfinger KiTas: Maßnahmen zur weiteren Kontaktreduzierung

Aufgrund der Landkreis-Inzidenz sind die Sindelfinger KiTas seit dem 26. April vorerst geschlossen – eine Notbetreuung wird angeboten, dabei liegt die Auslastung in einzelnen KiTa-Gruppen inzwischen bereits bei über 50% der regulär betreuten Kinder. Um die Gruppen in der aktuellen Situation möglichst klein zu halten und Kontakte zu reduzieren, wird in diesen Gruppen ein Wechselbetrieb eingerichtet. Für Eltern in systemkritischen Berufen wird eine durchgehende Notbetreuung sichergestellt.

Aufgrund der Landkreis-Inzidenz greift seit vergangenem Montag die von der Bundesregierung beschlossene „Notbremse“ für Schulen und KiTas. Auch die Sindelfinger KiTas mussten vorerst schließen, es findet jedoch eine Notbetreuung statt. Die Zugangsvoraussetzungen zur Notbetreuung entsprechen grundsätzlich den bekannten Voraussetzungen aus dem letzten Lockdown ab Mitte Dezember 2020, das Antragsformulare erhalten Eltern bei Bedarf bei der jeweiligen KiTa-Leitung. „Wir wissen um die besondere Situation der Eltern – im Sinne der Kontaktreduzierung sollte die Notbetreuung dennoch nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es zwingend erforderlich ist, d.h. eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann,“ so Erster Bürgermeister Christian Gangl. „Zuletzt ist die Nachfrage nach Notbetreuungsplätzen nochmal deutlich gestiegen, dabei ist die Auslastung in den KiTa-Gruppen sehr unterschiedlich. Da in einzelnen Gruppen die Anmeldungen zur Notbetreuung schon deutlich über 50% der regulär betreuten Kinder liegen, müssen wir hier Maßnahmen ergreifen, um die Gruppen möglichst klein zu halten – nur so können wir vermeiden, dass bei einem Infektionsfall weitreichende Schließungen notwendig werden.“
Andrea Ragnit vom Amt für Bildung und Betreuung ergänzt: „Leider ist es personell und räumlich nicht immer möglich, eine Aufteilung dieser Gruppen im Haus vorzunehmen. In diesen Fällen führen die KiTas ein wochenweises Wechselmodell ein, sodass jedes in der Notbetreuung angemeldete Kind jede zweite Woche im vollen gebuchten Umfang betreut werden kann.“ Sofern beide Eltern bzw. der oder die Alleinerziehende einer systemrelevanten Tätigkeit nachgehen, etwa im medizinischen Bereich und in der Pflege oder im Bereich kritischer Infrastrukturen arbeiten und dies durch den Arbeitgeber bestätigen lassen, ist in Einzelfällen auch eine durchgehende Notbetreuung möglich. Auch für Kinder, für deren Kindeswohl eine Betreuung notwendig ist, wird eine weiterhin durchgehende Betreuung selbstverständlich sichergestellt.
Erster Bürgermeister Christian Gangl: „Mit Blick auf die derzeit wieder sehr hohen Fallzahlen bitten wir um Verständnis für diese aus unserer Sicht notwendige Maßnahme. Nur so können wir Kontakte so gering wie möglich halten und die weitere Verbreitung des Virus eindämmen.“


Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Die Hotline ist erreichbar unter folgenden Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar. Bereitschaftsdienst: 116 117 

Die zentrale Corona-Ambulanz ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
-        des Landratsamts Böblingen - www.lrabb.de
-        des Robert Koch Instituts - www.rki.de/covid-19
-        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - www.gesundheitsamt-bw.de
-        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg -
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
-        des Bundesministeriums für Gesundheit - www.zusammengegencorona.de
-        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
www.infektionsschutz.de/coronavirus/