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Für mehr Sauberkeit: Stärkere Ausleuchtung an Containerstandorten
Erstelldatum30.12.2025
Zwei Containerstandorte sind mit mobilen Lichtmasten ausgestattet. Bewegungsmelder sorgen für erhöhte Sichtbarkeit. Testphase läuft 6 Monate.
Für mehr Sauberkeit: Stärkere Ausleuchtung an Containerstandorten
Die Stadt Sindelfingen hat zwei Containerstandorte des Abfallwirtschaftsbetriebs Böblingen (AWB) mit mobilen Lichtmasten ausgestattet. Bewegungsmelder sorgen für erhöhte Sichtbarkeit und sollen potenzielle Verursacher abschrecken. Die Testphase läuft zunächst sechs Monate.
An vielen Containerstandorten des AWBs in Sindelfingen, die als Sammelstellen für Altglas und Altkleider dienen, kommt es seit längerer Zeit wiederholt zu wilden Müllablagerungen, deren Umfang und Häufigkeit zuletzt deutlich zugenommen haben. Hierbei werden illegal Abfälle wie Hausmüll, Sperrmüll, Gartenabfälle oder Textilien neben den vorgesehenen Containern abgelegt, anstatt diese ordnungsgemäß über die kommunalen Entsorgungswege zu entsorgen. Diese illegale Entsorgung belastet nicht nur das Stadtbild und die Umwelt, sondern verursacht auch erhebliche zusätzliche Entsorgungs- und Reinigungskosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Oberbürgermeister Markus Kleemann sagt: „Bereits im Wahlkampf war mir aufgefallen, dass die Sauberkeit an einigen Stellen in der Stadt deutlich zu wünschen übriglässt. Dass viele Sindelfingerinnen und Sindelfinger diese Einschätzung teilen, zeigen zahlreiche persönliche Gespräche und Zuschriften. Mit der neuen Sindelfinger Sauberkeitsstreife haben wir vor wenigen Wochen bereits ein klares Zeichen gegen illegale Müllablagerungen auf den Weg gebracht. An bekannten Müllhotspots gehen wir nun auch mithilfe von Bewegungsmeldern gezielt und konsequent gegen diese Missstände vor.“
Die Stadt Sindelfingen hat zwei besonders betroffene Containerstandorte des AWBs („Hohenzollernstraße/Freibadparkplatz“ und „Rudolf-Harbig-Straße“) seit dem 17. Dezember 2025 mit mobilen Lichtmasten ausgestattet, die einerseits für eine kontinuierliche Grundbeleuchtung sorgen und andererseits mit Bewegungsmeldern ausgerüstet sind. Diese schalten bei Aktivitäten – etwa beim Entsorgen von Altglas oder Altkleidern – eine situationsgerechte verstärkte Beleuchtung ein. Ziel ist es, illegale Müllablagerungen zu reduzieren, indem die erhöhte Sichtbarkeit Fehlverhalten unattraktiv macht und potenzielle Verursacher abschreckt.
Diese Beleuchtung wird für einen Zeitraum von sechs Monaten erprobt. Während dieser Testphase werden die Auswirkungen der Lichtmasten auf das Müllaufkommen systematisch beobachtet und ausgewertet. Die Ergebnisse fließen in die Entscheidung ein, ob und in welchem Umfang ähnliche Maßnahmen an weiteren Containerstandorten umgesetzt werden.
Wilder Müll ist zunehmendes Problem
Wilde Müllablagerungen sind illegal und stellen in vielen Kommunen ein zunehmendes Problem dar. Sie beeinträchtigen nicht nur das Stadtbild, sondern ziehen häufig zusätzliche Kosten nach sich, da Müllablagerungen regelmäßig beseitigt werden müssen. Den Verursachern drohen rechtliche Konsequenzen und Bußgelder.
Müllverstöße melden
Müllverstöße können direkt über die Hotline des Sauberkeitstelefons unter 07031 94751, per E-Mail an umwelt(@)sindelfingen.de oder über die Website sindelfingen-wills-wissen.de an die Stadtverwaltung gemeldet werden.
