Aktuelles

Online-Shop des Badezentrums Sindelfingen

Nach mehrwöchigem Corona-Lockdown durfte das Badezentrum Sindelfingen am 8. Juni 2020 unter Sicherheitsauflagen wieder öffnen. Um die Besuchermengen gemäß den Auflagen zu steuern und im Ernstfall eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen, haben das Amt für Digitalisierung und das Sport- und Bäderamt eine Online-Lösung erarbeitet.
 
Das Amt für Digitalisierung hat innerhalb weniger Tage ein eigenes Shopsystem für das Badezentrum aufgesetzt. Zunächst dient das System als Reservierungstool für Badegäste. Beim Buchungsvorgang legt jeder Nutzer ein Kundenkonto an, welches alle für das Gesundheitsamt relevanten Daten enthält. Nach erfolgter Buchung erhält der Nutzer sein Reservierungsticket mit Barcode per E-Mail, welches beim Einlass abgescannt und auf Gültigkeit geprüft wird. In den kommenden Wochen wird das System um die Möglichkeit der Online-Bezahlung erweitert.
 
Den Online-Shop des Badezentrums finden Sie hier: www.badezentrum.de/tickets

Jeder Badegast muss seinen Besuch im Freibad vorab online buchen. Das Reservierungsticket wird am Einlass überprüft.
 
Jeder Badegast muss seinen Besuch im Freibad vorab online buchen. Das Reservierungsticket wird am Einlass überprüft.
 

Rückblick

Beschluss Gemeinderatssitzung: LoRaWAN Netzausbau

In der Sitzung des Gemeinderats am 10.12.2019 wurde der Ausbau des LoRaWAN Netzwerkes in Sindelfingen beschlossen. Der Landkreis Böblingen plant in Kooperation mit der Initiative „The Things Network Region Stuttgart“ bereits die Erschließung von drei Standorten in Sindelfingen. Um ein flächendeckendes, offenes LoRaWAN-Netzwerk zu erhalten, wird das Amt für Digitalisierung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken noch im Jahr 2019 mit dem Aufbau von zwei zusätzlichen Standorten beginnen. Dadurch können verschiedenste LoRaWAN-Anwendungsfälle im Rathaus sowie in Sindelfingen und Umgebung realisiert werden.

So sehen LoRaWAN-Sensoren zur Erfassung von Klimadaten aus. Sie übermitteln Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
 
 
So sehen LoRaWAN-Sensoren zur Erfassung von Klimadaten aus. Sie übermitteln Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
 

LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network. Es ist ein weltweit normiertes Funknetz, welches speziell für Anwendungen im Bereich des Internet der Dinge (engl. Internet of Things) konzipiert wurde. LoRaWAN eignet sich für die drahtlose Kommunikation zwischen IoT-Objekten wie Sensoren oder Zählern. Vorteile sind die große Funkreichweite, der geringe Energieverbrauch, die relativ geringen Kosten sowie der mobile, batteriegestützte Einsatz der Geräte.

Ein offenes LoRaWAN Netzwerk kann von Interessierten (z.B. BürgerInnen, Vereine, Schulen, Firmen) kostenfrei zur Datenübermittlung genutzt werden und ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sprich die Daten werden beim Sender verschlüsselt und können nur vom rechtmäßigen Empfänger entschlüsselt werden.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Sindelfinger Wissenstage 2020

Vom 20.01.2020 bis 05.04.2020 ist es wieder soweit: in zahlreichen Workshops, Führungen und Vorträgen der Sindelfinger Wissenstagen wird getüftelt, gestaunt und entdeckt.

Unter dem Titel „Baue deine eigene Messstation mit Arduino“ wird auch das Amt für Digitalisierung im Programm vertreten sein. Am 21.03.2020 findet von 10:00-12:00 Uhr im mittleren Sitzungssaal des Rathauses ein Workshop für Kinder und Jugendliche im Alter von 11-15 Jahren statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.
Das Logo der Sindelfinger Wissenstage 2020.


Bei der Veranstaltung lernen die Kinder und Jugendlichen was Arduino ist (ein Mikrocontroller-Board in der Größe einer Scheckkarte) und was sich damit basteln lässt. In Kombination mit Umweltsensoren können beispielsweise Wetterdaten, Luftqualität oder Lärm gemessen werden. Nach der Theorie folgt die Praxis: Die Kinder bauen während des Workshops ihre eigene kleine Messstation.

Ansprechpartner für Rückfragen und Anmeldung ist
Frau Lisa Friedrich
Tel. 07031/94-486
E-Mail: digitalisierung@sindelfingen.de

Fachexkursion des Digitalisierungsausschusses nach Wien

Oktober 2019

Fachexkursion des Digitalisierungsausschusses nach Wien

Eine Delegation des Ausschusses für Digitalisierung war am 1. und 2. Oktober auf einer Fachexkursion in Wien. Unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und des zuständigen Amtsleiters Stephan Retter, fanden Gespräche und Besichtigungen zum Thema Smart City und Digitale Agenda statt.

Der erste Tag begann mit Robin Heilig, Leiter der städtischen FastLane bei PACE. Das stadtinterne Start-up beschäftigt sich mit der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Am Nachmittag sprach die Delegation mit Ulrike Huemer, Chief Information Officer der Stadt Wien, zum Thema Digitale Agenda. Außerdem standen das Kennenlernen der ersten Wiener Bibliothek der Dinge (Leila Wien) sowie der Digitalisierte Sacher-Torten-Verkauf auf dem Programm.

Am zweiten Tag besichtigte die Delegation eine Musterwohnung für altersgerechte Assistenzsysteme (WAALTeR) sowie die Seestadt Aspern. Das smarte Stadtquartier ist auf einem ehemaligen Flugfeld entstanden und Testfeld für die autonom fahrenden Busse der Wiener Linien. Die Delegation hat sich dort unter anderem das Technologiezentrum, die Forschungsgesellschaft ASCR sowie das Stadtteilmanagement angesehen.

Fachexkursion einer Delegation des Digitalisierungsausschusses nach Wien
Fachexkursion einer Delegation des Digitalisierungsausschusses nach Wien

Klausurtagung des Digitalisierungsausschusses

September 2019

Klausurtagung des Digitalisierungsausschusses

Am 9. September fand eine Klausurtagung für die Mitglieder des Digitalisierungsausschusses statt. Der Ausschuss befasste sich mit dem Sindelfinger Weg der Digitalisierung. Ziel ist unter anderem die Entwicklung einer Digitalen Agenda für Sindelfingen. Christian Lölkes vom Chaos Computer Club lieferte interessante Einblicke zum Thema Datenschutz und Datensicherheit sowie zahlreiche (gehackte) Beispiele aus der Praxis.

Der Digitalisierungsausschuss bei der Klausurtagung im September.
Der Digitalisierungsausschuss bei der Klausurtagung im September.

Beschluss Gemeinderatssitzung: Sindelfingen bewirbt sich für Smart City Bundesförderprogramm

Mai 2019

Beschluss Gemeinderatssitzung: Sindelfingen bewirbt sich für Smart City Bundesförderprogramm

Update (31.07.2019): Leider zählte die Stadt Sindelfingen im ersten Wettbewerbsjahr 2019 nicht zu den Gewinnerstädten. Die geplante digitale Agenda sowie die erarbeiteten Digitalisierungsideen sollen in den kommenden Jahren ohne Bundesförderung umgesetzt werden. Auch aufgrund der aktuellen Haushaltslage müssen allerdings Prioritäten gesetzt und Projekte ggf. verschoben werden. Hierzu wird es entsprechende Beratungen im Gemeinderatsausschuss für Digitalisierung geben.

In der Sitzung des Gemeinderats am 28.05.2019 stand die Bewerbung für das Bundesförderprogramm  "Smart Cities Modellprojekte" auf der Tagesordnung. Nachdem Herr Retter, Amtsleiter für Digitalisierung, dem Gemeinderat den Sindelfinger Förderantrag vorgestellt hatte, erfolgte ein einstimmiger Beschluss zur Bewerbung. Das Amt für Digitalisierung hat den Förderantrag fristgerecht eingereicht und erhält im Juli das Ergebnis der Jurysitzungen.

Das Förderangebot "Smart Cities Modellprojekte" wurde vom Bundesinnenministerium initiiert und unterstützt die Gestaltung des digitalen Wandels in Kommunen. Für die erste Staffel des Förderprogramms stehen im Bundeshaushalt circa 150 Millionen Euro für circa zehn Modellprojekte zur Verfügung. Kommunen erhalten für die förderfähigen Kosten Zuschüsse in Höhe von 65 %.

Digitallotsen für Sindelfingen

Frühjahr 2019

Digitallotsen für Sindelfingen

Die Stadt Sindelfingen wird im Jahr 2019 insgesamt sechs MitarbeiterInnen zu kommunalen Digitallotsen ausbilden lassen. Nach der dreitägigen Schulung werden die Digitallotsen als verwaltungsinterne Impulsgeber und Motivatoren agieren und zusammen mit dem Amt für Digitalisierung Veränderungsprozesse und Digitalisierungsprojekte vorantreiben. Sindelfingen möchte bis Ende des Jahres 2019 Erfahrungen mit dem Programm sammeln. Aktuell ist geplant im Jahr 2020 weitere Verwaltungsmitarbeiter zu kommunalen Digitallotsen auszubilden.
 
Das Qualifizierungsprogramm wurde auf Initiative des Städtetags Baden-Württemberg von den kommunalen Landesverbänden und dem Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Es soll die digitale Kompetenz und Eigenverantwortung von Kommunen stärken.

Auftaktveranstaltung des Lenkungsausschusses für Digitalisierung

Februar 2019

Auftaktveranstaltung des Lenkungsausschusses für Digitalisierung

Die erste Veranstaltung des Lenkungsausschusses für Digitalisierung in der Galerie Stadt Sindelfingen am 18. Februar war der Auftakt für den neuen Ausschuss und das neue Amt für Digitalisierung.

Neben der Vorstellung des neuen Amts für Digitalisierung und der Keynote des Schriftstellers Dr. Marsiske zum Thema „Digitalisierung – die größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte?“ gab es bei der Veranstaltung die Gelegenheit zum Austausch und für interessante Diskussionen. Auch Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer beteiligte sich am Auftakt. „Die Digitalisierung der Gesellschaft und der Arbeitswelt ist der Megatrend unserer Zeit. Wir sehen die Digitalisierung als große Chance, um auch in der Zukunft unseren vorderen Platz im Wettbewerb der Städte und Standorte zu verteidigen“, erklärte Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer in seiner Eröffnungsrede.

Diskussion mit Dr. Marsiske, Hr. Retter und Oberbürgermeister Dr. Vöhringer
Diskussion mit Dr. Marsiske, Hr. Retter und Oberbürgermeister Dr. Vöhringer

Startschuss: Das Amt für Digitalisierung ist nun vollständig

Januar 2019

Startschuss: Das Amt für Digitalisierung ist nun vollständig

Mit Anfang des neuen Jahres startete auch das Amt für Digitalisierung in der Stadtverwaltung Sindelfingen. Das Team besteht aus vier Personen und soll die Stadt fit für die digitale Zukunft machen.

Zu Beginn möchte das neue Amt mit allen Fachämtern der Verwaltung Gespräche führen, um einen Überblick zum Stand der Digitalisierung in Sindelfingen zu erhalten. Daneben ist der Austausch mit anderen Kommunen geplant und die Entwicklung einer digitalen Agenda wird vorbereitet.

Das Amt für Digitalisierung (v.l.n.r.): Stephan Retter (Amtsleiter), Lisa Friedrich (Referentin), Carmen Gürtler (Assistentin), Dr. Torsten Stollen (Referent).
Das Amt für Digitalisierung (v.l.n.r.): Stephan Retter (Amtsleiter), Lisa Friedrich (Referentin), Carmen Gürtler (Assistentin), Dr. Torsten Stollen (Referent).