Erweitertes Betreuungsangebot in Sindelfinger KiTas ab 25. Mai – Betreuung im rollierenden System

Seit dem 18. Mai können Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege ihre Betreuung schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs für bis zu 50% der Kinder ausweiten. Entsprechende Vorgaben des Landes wurden am 16. Mai mit einer erneuten Anpassung der Corona-Verordnung bekanntgegeben. Auf dieser Basis hat die Stadt ein rollierendes System für die Betreuung in Sindelfinger KiTas erarbeitet, das ab dem kommenden Montag aufgenommen wird. Die Notbetreuung wird weiterhin aufrechterhalten.

Mit einer Neuregelung in der Corona-Verordnung des Landes können Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege seit dem 18. Mai 2020 ihre Betreuung schrittweise und abhängig von räumlichen und personellen Kapazitäten auf bis zu 50 Prozent der Kinder ausweiten.
 
„Ich freue mich, dass wir die Sindelfinger Eltern und Familien mit einem erweiterten Betreuungsangebot in den KiTas weiter entlasten können. Wir werden dazu die Sindelfinger KiTas ab dem 25. Mai mit einem eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen. Dabei wollen wir allen Kindern die Möglichkeit bieten, in einem rollierenden System ihre gewohnte KiTa wieder zu besuchen. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KiTas, die unter Hochdruck diese Öffnung vorbereitet haben,“ sagt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.
 
Erster Bürgermeister Christian Gangl ergänzt: „Die Regelung des Landes ermöglicht uns, 50 Prozent unserer Kapazität anzubieten, d.h. wir müssen mit maximal halben Gruppengrößen arbeiten. Aufgrund des Infektionsschutzes müssen wir darauf achten, dass die Gruppen nicht durchmischt werden. Das bedeutet, dass zwischen den verschiedenen Gruppen Kontakte der Kinder aber auch Betreuerinnen und Betreuer untereinander ausgeschlossen werden. Das stellt uns sowohl räumlich als auch personell vor große Herausforderungen, insbesondere, da auch ein nicht unerheblicher Teil unserer Betreuungskräfte der Risikogruppe angehört und aktuell daher In der direkten Kinderbetreuung nicht eingesetzt werden kann. Insofern ist klar, dass wir nicht wie im bisherigen Umfang die Kinder betreuen können. Wir haben deshalb ein rollierendes System vorbereitet, weil wir das Ziel haben, möglichst jedem Kind eine Betreuung anzubieten.“
 
Das System sieht vor, dass zeitlich gestaffelt für jeweils einen Teil der Kinder eine Betreuung in der Zeit von 8 bis 14 Uhr angeboten wird. Die Betreuung soll in der Einrichtung erfolgen, in der das Kind bereits vor den Corona-bedingten Einschränkungen betreut wurde.
 
„Wir haben deshalb jede Einrichtung einzeln betrachtet und die personellen wie räumlichen Kapazitäten geprüft. Dabei mussten wir auch berücksichtigen, dass wir die bisherige erweiterte Notbetreuung für Kinder z.B. von Eltern in Berufen der kritischen Infrastruktur oder mit außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplätzen aufrechterhalten können. Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, zeitlich versetzt, an einzelnen Tagen und in festen Kleingruppen in ihre KiTa zurückzukehren, um dort wenigstens zeitweise wieder Teil ihrer sozialen Gemeinschaft zu werden,“ sagt Andrea Ragnit, Leiterin der Abteilung Kinderbetreuung im Amt für Bildung und Betreuung.
 
Zum Schutz der Kinder und Mitarbeitenden gelten strenge Hygiene- und Verhaltensregeln. So müssen Kinder, die im reduzierten Regelbetrieb betreut werden sollen, frei von Krankheitssymptomen sein; ferner dürfen sie in den letzten 14 Tage keinen Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben. Beim Eintreffen in der KiTa müssen umgehend und gründlich die Hände gewaschen werden. Die Anwesenheit der Eltern in der KiTa ist auf ein zeitlich notwendiges Minimum zu beschränken. Innerhalb der KiTa besteht für Eltern zudem eine Maskenpflicht.
 
„Wir sind bereits im Austausch mit den Eltern und werden noch im Laufe dieser Woche jede Familie in einem Schreiben konkret darüber informieren, an welchen Tagen ihre Kinder jeweils betreut werden können und welche Regelungen dafür gelten. Uns ist bewusst, dass der Alltag für viele Familien aktuell schwer organisierbar ist, bitten jedoch um Verständnis, dass wir eine Betreuung nur im Rahmen der rechtlich vorgegebenen Möglichkeiten anbieten können und dem Infektionsschutz weiterhin Priorität geben müssen,“ ergänzt Andrea Ragnit.
 
Die Sindelfinger KiTas nehmen den reduzierten Regelbetrieb am 25. Mai auf, Vorrang haben weiterhin die Kinder, die bereits in der erweiterten Notbetreuung betreut werden, sowie Kinder mit besonderem Förderbedarf. In den Pfingstferien wird eine Notbetreuung nach den bisher geltenden Kriterien („erweiterte Notbetreuung“) sichergestellt.
 
Unter https://www.youtube.com/watch?v=IcADJDKakUk&feature=youtu.be finden Sie ein Video zu den aktuellen Themen der Woche.
 
 
Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.
 
Die Corona-Verordnung des Landes finden sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de
 
Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.
 
Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.
 
In Sindelfingen ist die Zentrale Corona-Ambulanz in Betrieb gegangen. Sie ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.
 
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
-     des Landratsamts Böblingen - www.lrabb.de
-     des Robert Koch Instituts - www.rki.de/covid-19
-     des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - www.gesundheitsamt-bw.de
-     des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg -
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
-     des Bundesministeriums für Gesundheit - www.zusammengegencorona.de
-     der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
www.infektionsschutz.de/coronavirus/