Erfolgreicher Abschluss der Bürgerbefragung: „Generation 55plus- Lebensqualität und Zukunftsplanung in Sindelfingen“

Über 47% der befragten 3.000 Sindelfingerinnen und Sindelfinger der Generation55+ sendeten ihren Fragebogen zu ihrem Lebensentwurf zurück. Diese waren ab Januar aufgerufen, an einer Befragung teilzunehmen, um Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels für Sindelfingen zu eruieren und herauszufinden wie Sindelfingen zukünftig für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger noch attraktiver werden kann.

Um die Wünsche, Bedürfnisse und Sorgen der älteren Bewohnerinnen und Bewohner zu erfahren, wurden ab dem 14. Januar 3.000 Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger ab 55 Jahren durch ein Zufallsprinzip ausgewählt und zu ihrem Lebensentwurf befragt. Wie wichtig den angeschriebenen Personen das „Gehört-werden“ und  Mitgestalten ist, kann durch den hohen Rücklauf von 1410 Fragebögen abgeleitet werden. Über 47% der Befragten sendeten ihren Fragebogen zurück.
 
Bei der schriftlichen Befragung ging es um die Lebenssituation der Befragten, ihr ehrenamtliches Engagement, ihre Gesundheit und ihre Meinung zu den Gesundheits- und Pflegeangeboten in Sindelfingen. Von Bedeutung war auch, wie sicher sich die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Sindelfingen fühlen und wie zufrieden diese mit ihrer Wohnsituation sind. Für die Befragung wurde Sindelfingen in 8 Teilbezirke unterteilt, um aussagekräftige ortschafts- und siedlungsbezirksbezogene Ergebnisse erwarten zu können.
 
Im Juli wird das FIFAS-Institut der Stadt dann die ersten Sindelfinger Ergebnisse übermitteln. Die vollständig ausgewerteten Ergebnisse werden im Herbst 2019 vorliegen und dann auch dem Gemeinderat vorgestellt.
 
Die Stadt Sindelfingen hat sich dem Forschungsverbund „Aktives Altern“ des Verbands der Deutschen Städtestatistiker angeschlossen, der diese Befragung organisiert. Die wissenschaftliche Begleitung liegt beim Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft (FIFAS). Die Daten werden mit wissenschaftlichen Methoden und unter strikter Beachtung aller Datenschutzbestimmungen ausgewertet.
 
Zeitgleich fand die Befragung in drei weiteren Städten und einem Landkreis statt (Böblingen, Villingen-Schwenningen und dem Landkreis Mettmann in NRW). Durch den Einsatz eines standardisierten Fragebogens kann nun auch ein Querschnittsvergleich der beteiligten Kommunen hergestellt werden.