Stadt Sindelfingen testet den Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten an Schulen als Ergänzung der Corona-Maßnahmen

Die Stadt Sindelfingen testet den Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten in Klassenzimmern. Der Test soll fachlich begleitet werden.

Im Rahmen einer Abfrage der 17 Sindelfinger Schulen in städtischer Trägerschaft, konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass der Großteil der rund 550 Klassen- und Aufenthaltsräumen in den Sindelfinger Schulen gut belüftbar ist. Einige wenige Räume benötigen bauliche Nachbesserungen, die derzeit umgesetzt werden.
 
Trotz dieses erfreulichen Ergebnisses, plant die Stadt einen Test mit mobilen Luftreinigungsgeräten, um zu eruieren, ob in Räumen, die weniger gut belüftet werden können, noch bessere Ergebnisse erzielt werden können.
 
„Die aktuelle Infektionslage und die damit verbundenen Maßnahmen sind für uns alle schwierig. Dennoch ist unser aller Ziel, dass wir dauerhaft den Unterricht sicherstellen möchten. Oberste Priorität hat dabei für uns die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Die Schülerinnen und Schüler müssen dafür zahlreiche Vorgaben einhalten, doch auch als Stadt versuchen wir zu unterstützen wo es geht: Deshalb treiben wir die Digitalisierung der Schulen voran und unterstützen beim Thema Hygiene. Wir wissen, dass die Belüftung entscheidend ist und bessern bei den Fenstern nach, dort wo es notwendig ist. Ergänzend zum Lüften möchten wir auch mobile Luftreinigungsgeräte testen“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.
„In einem Test mit fachlicher Begleitung wollen wir prüfen, ob wir die Luftqualität in weniger gut belüftbaren Klassenzimmern mit mobilen Luftreinigungsgeräten nachhaltig verbessern können. Zudem wollen wir Schülern und Lehrern mit CO2-Messgeräten ein Werkzeug an die Hand geben, um ein besseres Gefühl für den Lüftungsbedarf in den Klassenzimmern zu bekommen.“
 
„Wir haben vor an drei Sindelfinger Schulen je ein mobiles Luftreinigungsgerät unterschiedlicher Hersteller zu testen. Die Testphase soll fachlich begleitet werden, hierzu stehen wir bereits in Kontakt zu möglichen Partnern. Darüber hinaus möchten wir den Sindelfinger Schulen insgesamt 60 CO2-Messgeräte zur Verfügung stellen, die dort dann in verschiedenen Klassenzimmern zum Einsatz kommen sollen“, so Erster Bürgermeister Christian Gangl.
 
Die CO2-Messgeräte sollen für alle 17 Sindelfinger Schulen beschafft werden, hier sind zunächst 60 Geräte vorgesehen, die im Wechsel in den einzelnen Klassenräumen genutzt werden können. Weitere Informationen werden im kommenden Ausschuss für Bildung und Betreuung am Donnerstag, den 26. November bekanntgegeben.
 
Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden Nummern: Nummern 07031 / 94-611 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar. Bereitschaftsdienst: 116 117 

Die zentrale Corona-Ambulanz ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
-        des Landratsamts Böblingen - www.lrabb.de
-        des Robert Koch Instituts - www.rki.de/covid-19
-        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - www.gesundheitsamt-bw.de
-        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg -
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
-        des Bundesministeriums für Gesundheit - www.zusammengegencorona.de
-        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
www.infektionsschutz.de/coronavirus/