Sonderausstellung "Erinnerung ist das was bleibt - Unsere Steiff-Freunde aus Kindheitstagen" (aus der Sammlung Hubbert) im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum präsentiert die Ausstellung „Erinnerung ist das was bleibt – Unsere Steiff-Freunde aus Kindheitstagen“ aus der Sammlung Hubbert im Rahmen der Biennale 2021. Mit Öffnung des Stadtmuseums ab Freitag, den 21. Mai, sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Ausstellung zu erkunden. Für den Besuch gelten coronabedingte Auflagen.

„Die Sammlung aus rund 3.000 Steiff-Tieren ist ein ganz besonderes Andenken an Prof. Jürgen Hubbert, der im Januar dieses Jahres überraschend verstarb. Herr Prof. Hubbert hat sich über Jahrzehnte in großzügiger Weise für die Stadt Sindelfingen und ihre Bürgerinnen und Bürger engagiert, war unter anderem Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Sindelfingen. Die Ausstellung hatte Herr Prof. Hubbert noch selbst konzipiert, und nachdem die Museen über Monate geschlossen bleiben mussten, freue ich mich sehr, dass wir die Ausstellung mit dem passenden Titel ‚Erinnerung ist das was bleibt‘ nun endlich eröffnen können – und auf diesem Wege auch an die umfangreiche Sammlungstätigkeit des Wahlsindelfingers erinnern. Mein ganz besonderer Dank gilt den hinterbliebenen Familienangehörigen von Prof. Hubbert, die sich trotz der schweren Zeit, die Sie erleben, entschieden haben, die Ausstellung durchzuführen,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

„Die Ausstellung im Stadtmuseum ist Teil unseres umfangreichen Biennale-Programms unter dem Motto ‚Märchenhaftes Sindelfingen‘ und bietet Besucherinnen und Besuchern somit bereits vor dem offiziellen Beginn der Biennale ein besonderes Erlebnis,“ sagt Horst Zecha, Leiter des Kulturamts. „Sie erzählt eine ganz persönliche Geschichte: Mit Steiff-Tieren sind für viele Menschen Kindheitserinnerungen verbunden – bei Professor Jürgen Hubbert spielte ein kleiner weißer Steiff-Bär, den er 1939 zur Geburt geschenkt bekam, eine besondere Rolle. Die Familie erlebte einen Bombenangriff, bei dem das Haus zerstört wurde, der Bär aber gerettet werden konnte. Er blieb lebenslang ein guter Begleiter und bekam mit der Zeit immer mehr Zuwachs.“

Museumsleiterin Illja Widmann ergänzt: „Herr Prof. Hubbert begann neben seinem vielfältigen Engagement bereits in jungen Jahren eine Sammlung anzulegen und hat diese Sammlungstätigkeit bis zu seinem Tod fortgesetzt. Die Sammlung umfasst viele einzigartige Objekte. Dazu kommen viele historische Kataloge und weitere Objekte zur Geschichte der Firma Steiff. Das Museum lädt Groß und Klein herzlich dazu ein, die neue Ausstellung zu erkunden! Vom Igel Mecki, der mit den Hasen um die Wette rennt, den sieben Zwergen bis hin zu einem Besuch im Neandertal spannt sich ein buntes Kaleidoskop. Vielleicht verbindet der ein oder andere Besucher auch ganz besondere Erinnerungen mit einem Kuscheltier - dann freuen wir uns über Fotos dieser Lieblingstiere, mit denen wir eine Gästewand gestalten.“

Mit Blick auf das neue Stufenkonzept des Landes und die Landkreis-Inzidenz können Galerien und Museen im Kreis wieder öffnen. Das Stadtmuseum in der Lange Straße 13 öffnet am Freitag, den 21. Mai wieder seine Türen – Besucherinnen und Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen bzw. nachweislich vollständig geimpft oder genesen sein, eine Kontaktdokumentation vor Ort ist erforderlich. Im Museum gilt Maskenpflicht und eine begrenzte Besucheranzahl.

Die Ausstellung „Erinnerung ist das was bleibt – Unsere Steiff-Freunde aus Kindheitstagen“ ist bis Sonntag, den 26. September 2021 zu sehen.