Information zu Eichenprozessionsspinnern im Stadtgebiet

Zurzeit sind vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) unterwegs. Sie wandern auf der Suche nach geeigneten Nahrungs- und Nistplätzen in langen Ketten auf dem Boden oder am Baum, bevor sie sich in den typischen Gespinstnestern verpuppen.
 
Die Raupen haben feine Brennhaare, die Giftstoffe enthalten. Der Kontakt mit diesen Giftstoffen kann zu starkem Juckreiz, Reizungen der Bindehaut oder der Atemwege führen. Bitte halten Sie sich von den Raupen und Nestern fern.
 
Anfang Juni fanden Maßnahmen zur Bekämpfung an gezielten Problemstellen statt, allerdings ist die Zahl der Eichenprozessionsspinner und -nester sehr hoch. Die Bekämpfung durch Absaugen oder Abflammen ist aufwändig und mühsam. Sie wird vor allem in stark frequentierten städtischen Anlagen wie Schulen, KiTas, Spielplätze oder anderen öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Im übrigen Stadtgebiet werden Warnschilder aufgestellt, im Wald finden keine Maßnahmen statt. Zum gesundheitlichen Schutz der Mitarbeiter und zur bestmöglichen Bekämpfung findet die Beseitigung der Nester erst statt, nachdem sich die Raupen in den Gespinsten verpuppt haben.