Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus unterstützt die Stadt Sindelfingen bei der Kontaktkettenermittlung

Im Rahmen der Amtshilfe unterstützt die Stadt Sindelfingen das Gesundheitsamt bei der Ermittlung von Personen, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten. Dafür wurde im Krisenstab ein eigener Stabsbereich mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung eingerichtet. Die Mitarbeiter kontaktieren infizierte Personen, erfragen weitere Kontaktpersonen und ordnen häusliche Quarantäne an. Der Stabsbereich steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

Nach wie vor steigt die Zahl von Personen, die sich mit dem Corona-Virus infizieren, täglich. Durch die Nachverfolgung von Kontaktpersonen können Infektionsketten ermittelt und durch Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden. Dadurch kann die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Im Rahmen der Amtshilfe unterstützt die Stadt Sindelfingen das Gesundheitsamt des Landkreises seit dem 24. März bei der Kontaktkettenermittlung, dafür wurde ein Verwaltungsstabsbereich mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesetzt.
 
Das Gesundheitsamt übermittelt täglich die COVID-19-Fälle aus Sindelfingen und solche Kontaktpersonen, die mit den infizierten Personen in häuslicher Gemeinschaft wohnen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung nehmen daraufhin Kontakt auf und erfragen bei den infizierten Personen weitere Kontaktpersonen. Ermittelt werden Kontaktpersonen der Kategorie 1, die mit einem bestätigten COVID-19 Fall engeren Kontakt hatten – zum Beispiel mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, etwa im Rahmen eines Gesprächs – und bei denen somit ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kontaktkettenverfolgung ordnen bei diesen Personen zunächst telefonisch und anschließend schriftlich die häusliche Quarantäne an. Solche Kontaktpersonen, die nicht in Sindelfingen wohnhaft sind, werden an das Gesundheitsamt und die zuständige Ortspolizeibehörde übermittelt.
 
„Die Kontaktkettenverfolgung ist eine wichtige Maßnahme, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen – umso bedeutender ist es, dass wir als Stadt hierbei unterstützen können. Bisher funktioniert die Ermittlung sehr gut, die Infizierten und ihre Kontaktpersonen wirken sehr gut mit und zeigen sich sehr verständnisvoll. Vielen Dank dafür“, sagt Roland Narr, kommissarischer Leiter des Ordnungsamts und operativer Leiter des Krisenstabs.
 
Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer ergänzt: „Roland Narr und sein Team haben innerhalb kürzester Zeit ein gutes System zur Kontaktkettenverfolgung aufgebaut. Danke an das Team für diese großartige Leistung.“
 
Roland Narr informiert in einem Video über das Vorgehen zur Kontaktkettenverfolgung, das Video finden Sie unter folgendem Link:
https://youtu.be/k2yP2mjbwG0
 
Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden.
 
Die Corona-Verordnung des Landes finden sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de
 
Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 13 Uhr, allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.
 
Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.
 
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
des Landratsamts Böblingen www.lrabb.de des Robert Koch Instituts rki.de/covid-19 des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - gesundheitsamt-bw.de des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg - www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

(Erstellt am 07. April 2020)