PCR-Testung nach positivem Schnelltest: Stadt unterstützt mit mobilem Testangebot an Sindelfinger KiTas, Schulen und anderen Einrichtungen

Corona-Schnelltests leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Infektionen frühzeitig zu erkennen. Ist ein Schnelltest positiv, können unverzüglich Maßnahmen eingeleitet werden, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Der Schnelltest soll jedoch abschließend durch einen PCR-Test bestätigt werden. Hier hat die Stadt mit einem PCR-Testmobil ein Zusatzangebot für KiTas, Schulen und anderen Einrichtungen geschaffen, um eine möglichst schnelle Bestätigung des Tests zu ermöglichen – und im Falle eines negativen Testergebnisses Maßnahmen zügig wieder aufheben zu können.

„Für Einrichtungen wie KiTas und Schulen oder auch Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete, sind regelmäßige Schnelltests in der aktuellen Situation ein wichtiges Instrument, um Kontaktketten frühzeitig zu durchbrechen. Sie erlauben – nach jeweils individueller Beurteilung der Situation – ein schnelles Einleiten von Quarantäne-Maßnahmen. Der Schnelltest soll jedoch abschließend durch einen PCR-Test bestätigt werden, der das Ergebnis des Schnelltests verifiziert, in manchen Fällen aber auch korrigiert. Wenn der PCR-Test negativ ausfällt, können bereits eingeleitete Quarantäne-Maßnahmen oder auch Schließungen wieder aufgehoben werden und der Betrieb kann regulär weiterlaufen,“ so Rainer Just, einer der operativen Leiter des Krisenstabs.
„Wir haben überlegt, wie wir die Einrichtungen noch zusätzlich dabei unterstützen können, dass positive Schnelltests schnellstmöglich durch einen PCR-Test verifiziert werden und – im Falle eines negativen Ergebnisses - in den Einrichtungen und Gruppen, oder auch bei den Eltern, schnell Klarheit dazu geschaffen wird, ob Quarantäne und Schließungen wieder aufgehoben werden können,“ so Peter Neumann, Mitarbeiter des Amts für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz: „Also haben wir ein Zusatzangebot geschaffen: mit einem Testmobil fahren wir Sindelfinger Einrichtungen an, wenn dort ein positiver Schnelltest gemeldet wird, und führen direkt einen PCR-Test durch, soweit weitere Maßnahmen im Umfeld getroffen werden.“Wird etwa ein KiTa-Kind bei einem Schnelltest positiv getestet, so meldet die KiTa den Verdachtsfall wie bisher an das städtische Kontaktpersonenmanagement – dieses beginnt mit der Kontaktkettenverfolgung und informiert das Gesundheitsamt, leitet nach Bewertung der Situation Maßnahmen wie Quarantäne und Gruppenschließungen ein. Gleichzeitig wird das PCR-Testmobil angefragt und zur Einrichtung geschickt. Die KiTa informiert unterdessen die Eltern, die den Test vor Ort begleiten. Nach dem PCR-Abstrich durch einen geschulten Mitarbeiter der Stadt wird die Probe direkt zum Labor gefahren. „Wird der Test am Morgen durchgeführt, liegt das Ergebnis des PCR-Tests im Idealfall noch am selben Abend vor, sodass bei einem falsch-positiven Schnelltestergebnis Quarantäne-Maßnahmen zum nächsten Tag wieder aufgehoben werden können. Wichtig ist: Bei unserem Testmobil handelt es sich um ein Zusatzangebot, das wir im Rahmen unserer Kapazitäten für Sindelfingen anbieten – die herkömmlichen Wege der PCR-Terminvereinbarung über die Haus- und Kinderärzte bleiben selbstverständlich weiterhin bestehen. Die Einrichtungen haben wir bereits über das Angebot und die Abläufe informiert,“ sagt Christopher Steibli, ebenfalls Mitarbeiter im Amt für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz.
Wird die Positivtestung per PCR-Test bestätigt, so werden die notwendigen Quarantänevorgaben umgesetzt. Dabei spielt neben der Enge der Kontakte und deren Dauer auch die Form der Infektion eine Rolle, beispielsweise ob eine Infektion mit einer Mutation erfolgt ist.

Am Testmobil mit Peter Neumann (l.) und Christoph Steibli (m.): Susann Gerstweiler (r.), Leiterin der KiTa Allmendäcker, freut sich über das PCR-Testmobil als Zusatzangebot.
Am Testmobil mit Peter Neumann (l.) und Christoph Steibli (m.): Susann Gerstweiler (r.), Leiterin der KiTa Allmendäcker, freut sich über das PCR-Testmobil als Zusatzangebot.

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Die Hotline ist erreichbar unter folgenden Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar. Bereitschaftsdienst: 116 117 

Die zentrale Corona-Ambulanz ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
-        des Landratsamts Böblingen - www.lrabb.de
-        des Robert Koch Instituts - www.rki.de/covid-19
-        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - www.gesundheitsamt-bw.de
-        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg -
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
-        des Bundesministeriums für Gesundheit - www.zusammengegencorona.de
-        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
www.infektionsschutz.de/coronavirus/