Unterstützung in der Impfkampagne: Stadt bereitet Sommerhofenhalle für Impfungen durch Ärztinnen und Ärzte in Sindelfingen vor

Die Impfungen gegen das Corona-Virus schreiten voran und bekommen mit der Aufhebung der Impfpriorisierung in den baden-württembergischen Arztpraxen nochmal neuen Schub. Um bei der Impfkampagne zu unterstützen und die Impfgeschwindigkeit künftig weiter zu erhöhen, richtet die Verwaltung in der Sporthalle Sommerhofen eine Impfstation ein, die Hausärzten, Fachärzten und Betriebsärzten für Impfungen zur Verfügung stehen soll.

„Ich freue mich sehr, dass es bei den Impfungen nun spürbar vorangeht – sie sind für uns alle der Schlüssel, um die Pandemie besiegen und zur Normalität zurückkehren zu können. Ziel ist es nun, allen Bürgerinnen und Bürgern möglichst schnell ein Impfangebot zu machen. Um die Impfkampagne zusätzlich zu unterstützen und die Impfgeschwindigkeit weiter zu erhöhen, haben wir in Abstimmung mit dem Landkreis beschlossen, die Sporthalle im Sommerhofenpark als Impfstation herzurichten und Sindelfinger Haus-, Fach- und Betriebsärzten für Impfungen zur Verfügung zu stellen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen des Amts für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die hier innerhalb kürzester Zeit ein Konzept entwickelt haben und insgesamt acht Impfbahnen aufbauen. Aktuell werden in der Halle alle Vorbereitungen getroffen,“ so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.

„Ab Juni werden größere Impfstofflieferungen für Baden-Württemberg und den Landkreis erwartet – das sind gute Nachrichten und es muss jetzt sichergestellt werden, dass die Impfdosen auch abgerufen werden können. In der Sommerhofenhalle bieten wir Ärztinnen und Ärzten eine zusätzliche Infrastruktur für Impfungen an, da das Impfen im Regelbetrieb vor allem auch eine logistische Herausforderung für die Praxen sein könnte: zum zeitlichen Aufwand kommen die räumlichen Kapazitäten, die gerade mit Blick auf die Abstandsregelungen oftmals stark eingeschränkt sind,“ sagt Rainer Just, einer der operativen Leiter des Krisenstabs.

„Auf den Impfbahnen in der Sommerhofenhalle wären bei ausreichenden Impfstoffmengen ca. 5000 Impfungen in der Woche möglich,“ ergänzt Marc Finkbeiner, Mitarbeiter des Amts für Feuerwehr und Bevölkerungsschutz. „Die Haus- und Fachärzte in Sindelfingen haben wir bereits über das Angebot informiert und geben auch die Möglichkeit, sich vorab ein Bild von der Impfstation und den Gegebenheiten vor Ort zu machen. Bei den Corona-Impfungen in Deutschland sollen im Juni dann außerdem die Betriebsärzte einbezogen werden, wir werden deshalb auch die Bedarfe bei den Unternehmen in Sindelfingen abfragen. Wir freuen uns, wenn wir mit der Ausstattung der Halle bei der Impfkampagne unterstützen können!“

Die insgesamt acht Impfbahnen mit Aufklärungsstationen, Impfkabinen und Ruhebereich für bereits Geimpfte sollen bis Ende Mai aufgebaut sein und stehen den Sindelfinger Ärztinnen und Ärzten, bei denen Bedarf besteht, anschließend zur Verfügung.


Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden. Auf www.sindelfingenhaeltzusammen.de werden verschiedene Angebote und Initiativen vorgestellt.

Die Corona-Verordnung des Landes finden Sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Die Hotline ist erreichbar unter folgenden Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar. Bereitschaftsdienst: 116 117 

Die zentrale Corona-Ambulanz ist von Montag bis Sonntag, an 7 Tagen die Woche, geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt bzw. am Wochenende über den Notfalldienst. An Wochenenden, wenn die Hausärzte telefonisch nicht erreichbar sind, wenden sich die Patienten an die Notfallpraxen in den Krankenhäusern bzw. die Nummer 116 117. Von dort kann ebenfalls die Weiterleitung an die Corona-Ambulanz erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten
-        des Landratsamts Böblingen - www.lrabb.de
-        des Robert Koch Instituts - www.rki.de/covid-19
-        des Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg - www.gesundheitsamt-bw.de
-        des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg -
www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de
-        des Bundesministeriums für Gesundheit - www.zusammengegencorona.de
-        der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -
www.infektionsschutz.de/coronavirus/