Sechsspurig mit Überdeckelung

Ausbau A81

Die Autobahn A 81 ist eine sehr wichtige Nord-Süd-Fernverkehrsverbindung in Baden-Württemberg und eine zentrale Hauptverkehrsachse im Landkreis Böblingen. Sie übernimmt dabei wichtige Funktionen für den Ziel- / Quellverkehr im Wirtschaftsraum Böblingen / Sindelfingen und ist deswegen verkehrlich mit abschnittsweise weit über 100.000 Kfz täglich sehr hoch belastet. Um Abhilfe zu schaffen steht ein Ausbau des Abschnitts zwischen den Anschlussstellen "Sindelfingen-Ost" und "Böblingen-Hulb"unmittelbar an.

Aktuelles

19.02.2021

In der KW 8 beginnen die sichtbaren Arbeiten für die Erweiterung der A 81 auf sechs Fahrstreifen im rund 7,2 km langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen (AS) Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb, die die DEGES im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes realisiert. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung und der Projektwebsite der DEGES.

Aufgrund der bestehenden verkehrlichen Überlastungen soll die Autobahn A 81 zwischen den Anschlussstellen "Sindelfingen-Ost" und "Böblingen-Hulb " mit durchgängig drei Fahrstreifen je Richtung un einem breiten Standstreifen ausgebaut werden, der zeitweise bei entsprechender Nachfrage als vierter Fahrtstreifen freigegeben werden kann. Um die von der Autobahn A81 ausgehende Lärmbelastung der angrenzenden Stadtteile in Sindelfingen und Böblingen zu reduzieren, wird die A 81 im Zuge des Ausbaus auf Höhe des Sindelfinger Wohngebiets Goldberg eine 850 m lange Überdeckelung erhalten.
 
Mit dem Ausbau der A 81 gehen Veränderungen im beiderseits der Autobahn A 81 anschließenden Straßennetz sowie an den heutigen Anschlussstellen einher. Der heutige Richtungsanschluss "Böblingen-Ost" (Abfahrt nur aus Stuttgart kommend bzw. Auffahrt nur in Richtung Stuttgart möglich) wird zu einer Vollanschlusstelle ausgebaut und in Höhe der Tilsiter Straße an das städtische Straßennetz angehängt. Im Gegenzug wird der heutige Vollanschluss "Sindelfingen-Ost" zu einem Richtungsanschluss (von/nach Stuttgart) umgebaut. In Fahrtrichtung Singen kann an dieser Anschlussstelle zukünftig nicht mehr aufgefahren bzw. dort aus Singen nicht mehr abgefahren werden.

Für diesen Ausbau liegt seit September 2018 der erforderliche Planfeststellungsbeschluss vor. Projektträger ist die vom Baulastträger Bundesrepublik Deutschland beauftragte Planungsgesellschaft DEGES.
Nach dem aktuellen Stand der Bauablaufplanung muss mit Einschränkungen in Folge der Ausbaus bis zum Jahr 2025/26 gerechnet werden.