Stadt Sindelfingen hat Zukunftssicherung für das Badezentrum im Visier

Konzeption Badezentrum

„Sindelfingen soll das Familienbad Nummer 1 in der Region werden! Darüber hinaus möchten wir beim Sportangebot unsere Spitzenposition bestätigen und in Punkto Sauna ins starke Mittelfeld aufholen“, so fasst Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer das Vorhaben Sindelfingens zur Neukonzeption des Badezentrums zusammen. Vorangegangen waren ein Machbarkeitsstudie, aus der drei Entwicklungsszenarien hervorgingen, dieses diente als Basis für ein breit angelegtes Bürgerbeteiligungsverfahren. Eine Konkurrenz- und Marktanalyse rundete das Verfahren ab.

„Wir möchten das Sindelfinger Badezentrum sanieren und gleichzeitig noch attraktiver gestalten, deshalb empfehlen wir dem Gemeinderat die Realisierung der Variante 2 in Eigenregie“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer. Weiter fasst er den Hauptaspekt der Konzeption Badezentrum zusammen: „Sindelfingen soll das Familienbad Nummer 1 in der Region werden! Darüber hinaus möchten wir beim Sportangebot unsere Spitzenposition bestätigen und in Punkto Sauna ins starke Mittelfeld aufholen.“

***NEWS***

Planungswettbewerb zur Neukonzeption des Sindelfinger Badezentrums entschieden: Auer Weber Assoziierte GmbH aus Stuttgart (Christoph Teige) mit Landschaftsarchitekten grabner huber lipp aus Freising (Jürgen Huber) gewinnen den ersten Preis

Ein „Familienbad für alle“ : Das Büro Auer Weber Assoziierte GmbH aus Stuttgart (Christoph Teige) mit den Landschaftsarchitekten grabner huber lipp aus Freising (Jürgen Huber) wurden für ihren Entwurf für die Neukonzeption des Sindelfinger Badezentrums mit dem ersten Preis ausgezeichnet. In der gestrigen Sitzung des Preisgerichts des städtebaulichen Wettbewerbs standen Entwürfe von zehn Planungsbüros zur Auswahl.

Der Gemeinderat hatte im Jahr 2019 der Verwaltung den einstimmigen Auftrag erteilt, auf Basis der sogenannten Variante 2, die Sanierung und Attraktivierung des Badezentrums vertieft zu prüfen und die Umsetzung vorzubereiten. Neben der Prüfung zahlreicher Elemente und einer Präzisierung der Planung, die bereits im Mai dieses Jahres in den Gremien vorgestellt wurde, wurde jetzt ein wichtiger weiterer Meilenstein abgeschlossen: der Planungswettbewerb zur Neukonzeption des Badezentrums.
 
Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer gratuliert den Gewinnern: „Wir freuen uns sehr, dass nach intensiven Diskussionen die Sieger des Planungswettbewerbs feststehen! Mit der Entscheidung für den Entwurf von Auer Weber Assoziierte GmbH in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten grabner huber lipp haben wir einen weiteren Meilenstein für die Sanierung und Attraktivierung unseres Badezentrums erreicht. Wir wollen ein familienfreundliches Bad für alle Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger schaffen. Mit dem vorliegenden Gewinnerentwurf wurde der Auftrag des Gemeinderats sehr gut umgesetzt. Der Entwurf besticht u.a. durch einen gelungenen Übergang vom Freibadgelände und dem bestehenden Sportbad zum Neubau sowie durch eine attraktive und familienfreundliche Badelandschaft mit Rutschen für die junge Generation. Zudem nimmt sich der neue Baukörper wohltuend zurück und ermöglicht damit weiterhin den Blick auf die herausragende Architektur unseres Hallenbads. Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung und spreche den Planern meinen herzlichsten Glückwunsch aus.“
Auch der Erste Bürgermeister Christian Gangl zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs: „Wir haben einige tolle Entwürfe gesehen. Das Preisgericht hat rege und lebhaft diskutiert, ist letztlich aber zu einem klaren Ergebnis gekommen. Mit den Wettbewerbssieger haben wir fachlich versierte Partner gefunden, die unser Badezentrum vor allem für Kinder und Jugendliche und deren Eltern noch attraktiver machen werden. Der Entwurf für das neue Familienbad mit Saunawelt fügt sich in die bestehende Topografie ein und bietet in den Übergängen zum bestehenden Sportbad sowie Freibadgelände zahlreiche attraktive Freibereiche an, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Ich freue mich darauf und möchte abschließend allen Planungsbüros danken, die ihre Entwürfe beim Wettbewerb eingereicht haben. Vielen Dank dafür!“
 
Der Siegerentwurf überzeugte das Preisgericht unter dem Vorsitz von Herrn Professor Andreas Theilig vor allem „mit einer klaren Anordnung und Organisation der vielteiligen Bereiche eines modernen und zukunftsorientierten Badezentrums. Der leicht abgewinkelte Entwurf der künftigen Erweiterungen hält sich wohltuend positiv zurück und besticht mit sehr gelungenen sowie kompakt gesetzten Baukörpern. Insgesamt ist die gesamte Badeplatte großzügig und ansprechend gestaltet, mit ausreichend Aufenthaltsflächen um die Becken. Die Anordnung und Form der Becken lassen eine hohe gestalterische und spezifische Nutzung zu. Auch die Anordnung der Rutschenlandschaft ist gelungen. Die Sauna im ersten Obergeschoss verfügt zudem über einen intelligent angeordneten Außenbereich, der einen naturbelassenen Charakter nach innen erhält und gleichzeitig eine geschützte Anbindung durch wenige Zäune nach Außen ermöglicht. Eine potentielle Erweiterungsfläche bietet das im Entwurf nicht abgebrochene Freibadumkleidegebäude. Auch die nachhaltigen Aspekte werden positiv gesehen, da entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung des Carbon Footprints und der Förderung des zirkulären Bauens vorgesehen sind.“
 
Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt 116.000 Euro. Für die zweitplatzierten Planungsbüros Sacker Architekten aus Freiburg mit BHMP Landschaftsarchitektur aus Bruchsal gab es ebenfalls großes Lob für ihren kreativen Beitrag, auf den ein Preisgeld in Höhe von 80.000 Euro entfällt. Der dritte Preis geht an die Code Unique Architekten aus Dresden, die sich über ein Preisgeld von 50.000 Euro freuen können. Ebenfalls über eine Anerkennung in Höhe von jeweils 15.000 Euro können sich die Büros 4a Architekten GmbH aus Stuttgart und Baurconsult Architekten Ingenieure aus Haßfurt freuen.
 
Die ausgezeichneten Entwürfe werden vom 5.12.2022 bis 19.12.2022 im Stern-Center ausgestellt. Dort bekommen die Bürgerinnen und Bürger eine erste Vorstellung von der möglichen Zukunft des Badezentrum. Die Ausstellung zum Planungswettbewerb befindet sich im Erdgeschoss gegenüber der Fielmann-Filiale und ist montags bis samstags von 8.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.
 
In der kommenden Woche wird in der Gemeinderatssitzung am 6. Dezember zu den Ergebnissen der Preisgerichtssitzung berichtet. Im zweiten Wettbewerbsteil, dem Verhandlungsverfahren, werden ab Januar Verhandlungsgespräche mit den Preisträgern geführt und damit das Verfahren abgeschlossen. Mit Abschluss des Verfahrens endet auch der Auftrag der Verwaltung gemäß des Grundsatzbeschlusses 2019 zur Durchführung einer vertieften Prüfung von Variante 2 mit angeschlossenem hochbauwettbewerblichen Verfahren.
 
Im ersten Quartal erhalten die Gemeinderäte dann die Möglichkeit, sich in einer Frage- und Diskussionsrunde umfassend zu informieren. Dabei wird auch geklärt, wie mit dem Projekt mit Blick auf die derzeit überall festzustellenden Kostensteigerungen umgegangen wird. Dem Gemeinderat wird ein Vergabebeschluss zur Beauftragung der Planungsphasen 1 bis 3 für den Wettbewerbssieger (Architektur) und zur Ausschreibung der Planungsphasen 1 bis 3 für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA-Planung) vorgelegt. Darauf folgen die Planungsphase sowie im Anschluss daran der Baubeschluss durch den Gemeinderat, sofern er an dem ursprünglichen Plan der Sanierung und Attraktivierung des Badezentrums festhält.
 
Hintergrund
Im März 2019 hatte der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zur zukünftigen Ausrichtung des Badezentrums gefasst. Damals standen 3 Varianten zur Diskussion:
Variante 1 umfasst nur eine notwendige Sanierung der Technik, Variante 2 beinhaltet die Sanierung der Technik und eine Attraktivierung des Bades. Die Variante 3 beinhaltete die Sanierung und Attraktivierung des Badezentrums gemeinsam mit einem Großinvestor
 
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Variante 2 weiterzuverfolgen.
 
Variante 2 sieht vor, das Badezentrum mit den Bausteinen Sportwelt, Familienwelt und Saunawelt zu einem modernen und konkurrenzfähigen Sport- und Freizeitbad zu entwickeln,
 
Die Verwaltung wurde beauftragt, Variante 2 vertieft zu prüfen und ein Wettbewerbsverfahrens zur Erstellung einer städtebaulichen, architektonischen und freiraumplanerischen Konzeption für das Badezentrum durchzuführen.

Modell des Siegerentwurfs
OB Dr. Bernd Vöhringer
EBM Christian Gangl
Preisgerichtsvorsitzender Prof. Andreas Theilig

BADEZENTRUM SINDELFINGEN - VERTIEFTE PRÜFUNG ZU VARIANTE 2 - PROJEKTBERICHT FÜR DEN GEMEINDERAT AM 17.05.2022

Download (2,268 MiB)

Erklärvideo zur Konzeption Badezentrum

Rutschenkonzept zur Konzeption Badezentrum

Saunalandschaft - Impression zur Konzeption

***HISTORIE***

Weshalb eine Konzeption Badezentrum und wie lief das Verfahren?

Hintergrund der neuen Konzeption ist, dass das Sindelfinger Badezentrum nach über 40jährigem Bestehen in die Jahre gekommen ist. Aus diesem Grund hatte die Verwaltung mit Unterstützung externer Berater eine sogenannte Machbarkeitsstudie mit Situationsanalyse beauftragt, aus der drei Entwicklungsszenarien hervorgingen:

  • Variante 1: Sanierung und teilweiser Rückbau des Bestands, Investitions- und Betriebsverantwortung in städtischer Hand, Investitionsvolumen ca. 15 Mio. €
  • Variante 2: Sanierung des Bestands, Erweiterung und deutliche Attraktivierung, Investitions- und Betriebsverantwortung in städtischer Hand, Investitionsvolumen ca. 28 Mio. €
  • Variante 3: Sanierung des Bestands, umfassende Erweiterung und Angebotsverbesserung, Investitions- und Betriebsverantwortung in Hand eines externen Investors, Investitionsvolumen ca. 60 Mio. €

Diese dienten als Basis für einen Meinungsbildungsprozess zur Zukunftssicherung des Badezentrums Sindelfingen. Das breit angelegte Bürgerbeteiligungsverfahren zeigte, dass sich eine 2/3-Mehrheit der befragten Gäste eine deutliche Attraktivierung des bestehenden Angebots wünscht.
 
Im nächsten Schritt wurden die zentralen Elemente der Machbarkeitsstudie im Hinblick auf den Standort Sindelfingen sowie eine Konkurrenz- und Marktanalyse wiederum mit externer Beratung ergänzt. „Die weiteren Untersuchungen haben gezeigt, dass es für einen langfristig wirtschaftlichen Erhalt des Badezentrums notwendig ist, das Angebot noch attraktiver zu gestalten“, so Erster Bürgermeister Christian Gangl.

Pläne für die Zukunft: Familienbad Nr.1 in der Region

„Insbesondere im Familienbereich bestehen in der Region noch großartige Entwicklungspotenziale. In Sindelfingen soll daher zukünftig eine neue Familien-Badewelt mit Themenbereichen, Attraktionen für verschiedene Altersgruppen und einzigartiger Rutschenlandschaft entstehen. Ergänzt wird diese durch eine sanierte und teilweise umstrukturierte Sportwelt in der bestehenden Schwimmhalle, eine hochwertige Saunalandschaft und attraktive Gastronomie“, fasst Vöhringer das Vorhaben zusammen.

Voraussetzungen und Finanzen

„Bei all den geplanten Neuerungen liegen uns zwei Dinge besonders am Herzen: Die Schwimmhalle mit 50m-Becken und der charakteristischen Holzdecke soll erhalten bleiben und mit einem kostengünstigen Grundangebot muss Schwimmen für Schulen, Vereine und Stammgäste weiterhin erschwinglich bleiben.“, unterstreicht Vöhringer.
Erster Bürgermeister Christian Gangl erläutert den finanziellen Aspekt: „Die aktuell ordentliche Finanzlage wollen wir dazu nutzen, eine zweckgebundene Rücklage in Höhe von 35 Mio € zu bilden. Auf diesem Wege soll die „Leuchtturm-Investition“ auch für finanziell schwierigere Zeiten abgesichert werden“ 

Zeitplan der Entscheidung

Im Anschluss an die Präsentation der Konzeption im Gemeinderat am 22. Januar wurde das Thema im Februar als erste Lesung in den Sportausschuss eingebracht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten dann am 27. Februar im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Stadthalle die Möglichkeit Fragen und Anregungen einzubringen, bevor die Konzeption im März in den Sitzungslauf geht. Neben der Investitionsentscheidung wird im weiteren Verlauf des Projekts eine geeignete Betriebsform und Betriebsführung geprüft.

27.02.2019

Bürgerinformationsveranstaltung Badezentrum

Interessierte Bürgerinnen und Bürger hören den Ausführungen der Verwaltungsspitze zu
Bürgerinformation in der Stadthalle Sindelfingen

 
Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung haben Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer, Erster Bürgermeister Christian Gangl, Bürgermeisterin Dr. Corinna Clemens, Dr. Klaus Batz, von der beratenden con.pro GmbH und der Leiter des Sport- und Bäderamts Christian Keipert über den aktuellen Stand der Bäderkonzeption und die Planungen der Stadt Sindelfingen hinsichtlich eines Familienbads berichtet. Am Ende der Veranstaltung fand ein öffentlicher Dialog mit den interessierten Besucherinnen und Besucher statt.
Download der Präsentation zur Bürgerinformationsveranstaltung am 27.02.2019 (1,153 MiB)

Bürgerbeteiligung im Prozess

2016 feierte das Badezentrum sein 40. Jubiläum. Parallel dazu wurden die ersten Weichen für eine erfolgreiche Zukunft, des in die Jahre gekommenen Bades gestellt. Der Stadt Sindelfingen war es wichtig in einem Meinungsbildungsprozess offensiv über die Zukunft des Badezentrums nachzudenken und mit der Bevölkerung zu diskutieren.

Hierzu fand für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 2. Februar 2016 eine Informationsveranstaltung statt. Bei dieser wurden die zentralen Inhalte und Eckpunkte der drei angedachten Varianten vorgestellt.

Die Präsentation der Veranstaltung können Sie hier ansehen: Präsentation Bürgerinformation Badezentrum (4,139 MiB) 2016
Weitere Informationen können Sie auch dem Flyer Zukunftsperspektiven Badezentrum Sindelfingen (3,181 MiB) entnehmen.

Grundlagen des Meinungsbildungsprozesses, der im ersten Quartal 2016 mit einer Bürgerinformation und Workshops mit verschiedenen Interessengruppen (unter anderem für Schulen und Vereine, Kinder und Jugendliche, Anwohner, Stammgäste und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Badezentrums) startete waren die drei Szenarien.
Über eine Umfrage via Fragebogen konnten sich, am Projekt interessierte Bürger, beteiligen. Außerdem wurden diverse Workshops mit den verschiedenen Interessengruppen durchgeführt, so fand beispielsweise am 24. Februar 2016 im Rathaus Sindelfingen ein Workshop zur Konzeption Badezentrum für Stamm- u. Badegäste statt. Ca. 50 Badegäste beteiligten sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen an der Konzeption des Badezentrums.

Am 5. Oktober wurden die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprozesses im Gemeinderat vorgestellt. Die Präsentation dazu können Sie sich hier ansehen: Vorstellung Ergebnisse Bürgerbeteiligungsprozess im Gemeinderat am 5.10.2016 (2,668 MiB)

Die 3 Szenarien aus dem Gutachten

Variante 1 geht davon aus, dass eine Generalsanierung mit einem teilweisen Rückbau des Angebots (Aufgabe der Sauna und Verlagerung des verpachteten Fitnessstudios in diese Räume) sowie eher geringfügigen Attraktivierungsmaßnahmen erfolgt. Entsprechend der Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen wäre das Szenario mit vergleichsweise geringen Investitionskosten verbunden, zeitgleich könne jedoch auch nicht mit relevanten Einnahmesteigerungen gerechnet werden. Eine deutliche Reduzierung des städtischen Zuschussbedarfs wäre somit nicht gegeben.
 
In einer zweiten Variante gehen die Gutachter davon aus, dass das Bestandsbad um einen attraktiven Bereich für Familien sowie um eine kompakte Saunalandschaft mit Saunagarten ergänzt wird. Durch diese Maßnahmen könne man die Aufenthaltsqualität und -dauer steigern, was sich ebenso positiv auf die Umsätze auswirke wie die Tatsache, dass neue Besucherpotentiale aus der Region erschlossen werden können.
 
Während bei dieser zweiten Variante die Stadt Sindelfingen selbst als Investorin für die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen vorgesehen wäre, wird in einer dritten Variante die Zusammenarbeit mit einem privaten Investor und Betreiber im Rahmen eines so genannten „Public-Private-Partnership“-Modells untersucht. Der Vorteil dieses Szenarios, das auf eine überregionale Anziehungskraft des neuen Badezentrums setzt: Die Stadt Sindelfingen würde zwar dem privaten Partner einen jährlichen Betriebskostenzuschuss gewähren müssen, die Investitionslast ginge jedoch auf den privaten Unternehmer über. Nach Ansicht der Gutachter bietet der Standort Sindelfingen die Voraussetzungen für die erfolgreiche Realisierung eines solchen Modells.
 
„Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft unseres Badezentrums diskutieren“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer „Ziel ist es, bis Mitte nächsten Jahres eine Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Badezentrums Sindelfingen herbeizuführen. Unser Badezentrum muss auch langfristig konkurrenzfähig bleiben.“

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