Platz machen! Für unsere Innenstadt.

Das Post-/VoBa-Areal

Zentral zwischen Bahnhof, Marktplatz und Altstadt gelegen, bildet das Grundstück der ehemaligen Volksbank gemeinsam mit dem benachbarten Post-Areal ein wichtiges Entrée zur Sindelfinger Innenstadt. In Zukunft soll auf dem Post/-VoBa-Areal ein attraktives Quartier in unserer Innenstadt entstehen – ein bedeutendes Projekt für eine lebendige Stadtmitte.

AKTUELLES

Informationscontainer zum Rückbau der alten Volksbank

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich im Informationscontainer zu festen Zeiten über den Fortschritt des Rückbaus  informieren.  An den folgenden Tagen steht zwischen 14 und 14.30 Uhr ein Projektmitarbeiter zur Verfügung: 

2019: 15.10., 29.10.,12.11., 26.11., 10.12.
2020: 07.01., 21.01., 04.02., 18.02., 03.03., 17.03.

Der Infocontainer befindet sich an der Baustelle an der Ecke Poststraße/Untere Torgasse.

Platz machen für die Zukunft unserer Innenstadt

Wo bisher die alte Volksbank steht, soll in Zukunft ein attraktives Quartier in der Sindelfinger Innenstadt entstehen. In einem ersten Schritt heißt es deshalb „Platz machen!“. Die Stadt als Eigentümerin des Grundstücks wird das Gebäude ab Oktober 2019 abbrechen. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer zum Projekt: „Mit dem Abbruch der alten Volksbank machen wir Platz für die Zukunft unserer Innenstadt. Unter Beteiligung aller Akteure und der Bürgerschaft soll zukünftig auf dem Post-/VoBa-Areal ein attraktiver Dreh- und Angelpunkt unserer Innenstadt entstehen. Davon profitiert auch die Verbindung zwischen Marktplatz, Altstadt und dem Stern-Center sowie dem Bahnhof und Busbahnhof." 

Abbruch der ehemaligen Volksbank

Erste vorbereitende Maßnahmen für den Abbruch im Bereich um das Gebäude haben bereits über den Sommer stattgefunden, ab Mitte September wurde die Baustelle abgezäunt und eingerichtet. Im Oktober beginnt der Rückbau, der im Frühling 2020 abgeschlossen sein soll. Während des Rückbaus muss der Bereich um die ehemalige Volksbank aus Sicherheitsgründen großräumig abgezäunt werden, Park- und Gehmöglichkeiten sind dadurch teilweise eingeschränkt. Die Gartenstraße ist im Bereich des Post-/Voba-Areals für die Zeit des Rückbaus gesperrt, Fußgänger und Rettungsfahrzeuge können den Abschnitt nutzen.

Der beim Abbruch anfallende Beton wird auf das nahgelegene Flugfeld transportiert und dort zerkleinert und  zur Rückverfüllung der entstehenden Baugrube wiederverwendet. Alle anderen Rohstoffe werden vor Ort zerlegt und sortiert, um sie recyceln zu können. „Eine wichtige Anforderung an den Abbruchdienstleister waren kurze Transportwege und ein nachhaltiges Recyclingkonzept für den Abriss“, erläutert Bürgermeisterin Dr. Corinna Clemens.

Eine Beeinträchtigung durch Staub und Lärm ist während des Rückbaus zeitweise unvermeidbar. Um die Belastungen jedoch so gering wie möglich zu halten und die umliegende (Außen-)Gastronomie und Innenstadt-Veranstaltungen nicht zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten vor allem über die Wintermonate durchgeführt.

Der Abbruch des ehemaligen Volksbankgebäudes hatte der Gemeinderat im Dezember 2017 beschlossen – es ist der erste Schritt der Freimachung des Post-/VoBa-Areals.

Post-/VoBa-Areal aus einem Guss entwickeln

Die Fläche der ehemaligen Volksbank und die benachbarte Fläche, auf der bis voraussichtlich 2023 noch das Gebäude der Post steht, sollen aus einem Guss entwickelt werden. Ziel ist eine architektonisch hochwertige Neubebauung mit attraktiven Nutzungen. Das Areal soll künftig eine gute Verbindung zwischen Stern-Center, Wettbachplatz und Marktplatz schaffen und zur Belebung der Innenstadt beitragen. Bis es soweit ist, wird an dieser Stelle übergangsweise ein Grüner Platz geschaffen, der flexibel genutzt werden kann.

Rückblick

2015 hatte der Gemeinderat die Entwicklung des Post-/VoBa-Areals beschlossen. In einem „Wettbewerb der Ideen“ mit zwei Beteiligungsrunden (Ideenwerkstatt im Herbst 2015 und Planungswerkstatt im Frühjahr 2016) wurden anschließend gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Zukunftsvisionen für das Areal entwickelt.
 
Zwischenzeitlich hatte die Stadt die Fläche als Ersatzstandort für den Wochenmarkt während der Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage vorgesehen. Nach jetzigem Planungsstand ist jedoch kein Ersatzstandort notwendig, die Planungen zur Entwicklung des Post-/Voba-Areals werden fortgesetzt, die bisherigen Impulse und Ideen aus den Beteiligungsrunden fließen in den Planungsprozess ein.

Häufig gestellte Fragen zum Rückbau der alten Volksbank

Rückbau

Wann wird die alte Volksbank zurückgebaut – und wie lange werden die Arbeiten dauern?

Erste vorbereitende Maßnahmen im Bereich um das Gebäude haben bereits über den Sommer stattgefunden, ab Mitte September 2019 wurde die Baustelle eingezäunt und eingerichtet. Im Oktober beginnt dann der Rückbau, der im Frühling 2020 abgeschlossen sein soll.

Mit welchen Einschränkungen muss ich als Anwohner rechnen?

Während des Rückbaus muss der Bereich um die ehemalige Volksbank aus Sicherheitsgründen großräumig abgezäunt werden, Park- und Gehmöglichkeiten sind dadurch teilweise eingeschränkt. Die Gartenstraße ist im Bereich des Post-/Voba-Areals für die Zeit des Rückbaus gesperrt, Fußgänger und Rettungsfahrzeuge können den Abschnitt nutzen.
 
Eine Beeinträchtigung durch Staub und Lärm ist zeitweise unvermeidbar. Um die Belastungen für Anwohner, aber auch für die umliegende (Außen-)Gastronomie und für Veranstaltungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten vor allem über den Winter durchgeführt.
 
Darüber hinaus soll eine spezielle Schallschutzplane am Bauzaun den Baulärm reduzieren, ein regelmäßiges Beregnen der Baustelle während des Abbruchs und insbesondere bei Trockenheit soll die Staubentwicklung verringern.

Wird die Fußgängerzone im Bereich der alten Volksbank gesperrt?

Nein, die Fußgängerzone wird nicht gesperrt. Fußgänger können die Baustelle an allen Seiten passieren.

Ist die Erreichbarkeit der Innenstadt durch die Baustelle eingeschränkt?

Die Sindelfinger Innenstadt bleibt auch während des Rückbaus der alten Volksbank erreichbar: Die Untere Torgasse und die Kleine Mercedesstraße, die unmittelbar an der Baustelle liegen und die unter anderem zu den Einkaufsbereichen und gastronomischen Angeboten in der Sindelfinger Stadtmitte führen, können Besucherinnen und Besucher der Innenstadt weiterhin passieren.

Auch Lieferverkehr kann hier ein- und ausfahren, allerdings: In der Unteren Torgasse, über die regelmäßig Bauschutt von der Baustelle abtransportiert wird, und in der Poststraße werden Parkverbots-Zonen eingerichtet. Öffentliche Stellplätze in diesem Bereich sind nicht nutzbar. Das gilt auch für die Gartenstraße im Bereich des Post/-Voba-Areals, der während des Rückbaus für den Straßenverkehr gesperrt ist.

Kann ich mein Auto in den angrenzenden Straßen wie gewohnt abstellen?

Weil die Baustelle aus Sicherheitsgründen umzäunt ist, und es Platz braucht, um die Abraummassen abtransportieren zu können, sind die Parkmöglichkeiten im Bereich des alten Volksbankgebäudes während des Rückbaus eingeschränkt. In der Unteren Torgasse, in der sich die Baustellenzufahrt befindet, und in der Poststraße werden Parkverbots-Zonen eingerichtet, öffentliche Stellplätze in diesem Bereich sind dann nicht nutzbar. Das gilt auch für die Gartenstraße im Bereich des Post/-Voba-Areals, der während des Rückbaus für den Straßenverkehr gesperrt ist. Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrzeuge auf umliegenden Parkflächen abzustellen, z.B. im SternCenter oder in der Marktplatz-Tiefgarage.
 
Die Poststraße wird in dem Abschnitt, der an das ehemalige Volksbankgebäude grenzt, für die Durchfahrt gesperrt. Die Tiefgarageneinfahrt in der Poststraße 7 ist von der Sperrung nicht betroffen, Autos können weiterhin einfahren.

Aktuell werden in der Gartenstraße Leitungen verlegt, nun soll direkt daneben eine weitere Baustelle entstehen?

Bei der Planung der Baumaßnahme wurden weitere Maßnahmen im Umfeld des ehemaligen Volksbankgebäudes berücksichtigt. Die Stadtwerke Sindelfingen GmbH erneuert aktuell Versorgungsleitungen und stellt neue Leitungen für Fernwärme in der Gartenstraße her. Die Baumaßnahme erstreckt sich auf den Bereich zwischen dem Kreisverkehr Calwer Straße und der Einmündung Bahnhofstraße.
 
Nachdem die beiden östlichen Bauabschnitte 1 und 2 zwischen der Ecke Untere Torgasse und der Ecke Bahnhofstraße abgeschlossen sind, erfolgt der Abriss des ehemaligen Volksbankgebäudes. Die westlich an diesen Bereich anschließenden Bauabschnitte 3 und 4 werden dann im Jahr 2020 realisiert.

Wird es während des Abbruchs Sprengungen geben?

Nein, für den Abbruch des alten Volksbankgebäudes sind weder Sprengungen noch eine Abrissbirne notwendig. Es kommen vorwiegend Bagger mit Greifzangen zum Einsatz.

Was passiert mit den Gebäudeteilen nach dem Abriss?

Der Abraum wird auf unterschiedlichem Wege entsorgt, Nachhaltigkeit ist dabei ein wichtiges Thema! Die Transportwege werden möglichst kurz gehalten und Materialen soweit möglich wiederverwertet. Betonteile z.B. werden zerkleinert und zur Rückverfüllung der entstehenden Baugrube wiederverwendet. Alle anderen Rohstoffe werden vor Ort zerlegt und sortiert, um sie anschließend recyceln zu können.

Entwicklung der Innenstadt

Welchen Mehrwert hat der Rückbau für die Innenstadt?

Zukünftig sollen die Fläche der ehemaligen Volksbank und die benachbarte Fläche, auf der bis voraussichtlich 2023 noch das Gebäude der Post steht, aus einem Guss entwickelt werden. Ziel ist eine architektonisch hochwertige Neubebauung mit attraktiven Nutzungen.
 
Das Areal soll eine gute Verbindung zwischen SternCenter, Wettbachplatz und Marktplatz schaffen. Zentral am Entrée zu Innenstadt gelegen, soll ein Ort entstehen, an dem Bürger und Innenstadtbesucher jeden Alters zusammenkommen können und an dem sie sich gerne aufhalten.

Was soll mit der frei werdenden Fläche nach dem Rückbau geschehen?

Bis das gesamte Areal entwickelt werden kann, soll auf dem Grundstück der ehemaligen Volksbank temporär ein „Grüner Platz“ für Nachbarn und Innenstadtbesucher jeden Alters entstehen, der flexibel genutzt werden kann. Ein Plan zur Gestaltung und Nutzung wird aktuell erarbeitet, vorgesehen sind neben einer mobilen Begrünung auch multifunktionale Sitz- und Spielelemente sowie ein temporäres Wasserspiel, das anschließend auch auf anderen Standorten Verwendung finden kann. Die Fläche wird mit Wasseranschluss und Festverteiler so konzipiert, dass die Durchführung von verschiedenen Veranstaltungen möglich ist.

Das Kultur- und Bürgerzentrum könnte zukünftig auf dem Post-/VoBa-Areal angesiedelt werden. Warum gab es diese Idee erst jetzt und nicht schon viel früher?

Das Post-/VoBa-Areal wurde zu einem früheren Zeitpunkt als möglicher Standort für das Kultur- und Bürgerzentrum geprüft. Zwischenzeitlich war die Fläche jedoch als möglicher Ersatzstandort für den Wochenmarkt während der Sanierung Marktplatz-Tiefgarage vorgesehen; die Planungen für ein Kultur- und Bürgerzentrum wurden am Standort der alten AOK weiterverfolgt.
 
Nach jetzigem Planungsstand ist kein Ersatzstandort für den Wochenmarkt während der Tiefgaragen-Sanierung notwendig. Ein Kultur- und Bürgerzentrum auf dem Post-/VoBa-Areal kann damit realisiert werden. Der Standort bringt alle Vorzüge des Standorts alte AOK mit – etwa die gute ÖPNV-Anbindung – und fügt noch weitere hinzu. Dazu gehört insbesondere, dass ein Kultur- und Bürgerzentrum am Standort Post-/VoBa-Areal einen wichtigen Beitrag zur Innenstadtbelebung leisten kann.

Was ist aus den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Postareals geworden?

2015 hatte der Gemeinderat die Entwicklung des Post-/VoBa-Areals beschlossen. In einem „Wettbewerb der Ideen“ mit zwei Beteiligungsrunden (Ideenwerkstatt im Herbst 2015 und Planungswerkstatt im Frühjahr 2016) wurden anschließend gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Zukunftsvisionen für das Areal entwickelt.
 
Zwischenzeitlich hatte die Stadt die Fläche als möglichen Ersatzstandort für den Wochenmarkt während der Sanierung der Marktplatz-Tiefgarage vorgesehen. Nach jetzigem Planungsstand ist jedoch kein Ersatzstandort notwendig, die Planungen zur Entwicklung des Post-/VoBa-Areals werden fortgesetzt, die bisherigen Impulse und Ideen aus den Beteiligungsrunden fließen in den Planungsprozess ein.

Weitere Informationen zum Rückbau

Wo bekomme ich weitere Informationen zum Rückbau?

An der Ecke Poststraße/Untere Torgasse wird ein Infocontainer eingerichtet, in dem sich Interessierte in regelmäßigen Sprechstunden über den Rückbau informieren und ihre Fragen an Projektmitarbeiter richten können.