Erste Ausbaustufe E-Lade-Konzept

Der Anteil der Zulassungszahlen elektrischer PKW in der Stadt Sindelfingen liegt Stand 2022 bei 11,7 % des zugelassenen PKW-Bestands. Damit gehört Sindelfingen zur absoluten Spitzengruppe unter den deutschen Kommunen. Die Verwaltung rechnet mit weiter exponentiell steigenden Neuzulassungen in den kommenden Jahren und hat deshalb im städtischen E-Lade-Konzept (SV 226/2022) Sindelfingen einen unmittelbaren Bedarf von rund 100 zusätzlichen Ladepunkten sowie eine Zielmarke von mindestens 500 Ladepunkten bis 2030 ermittelt. Aus dem im Dezember 2022 vom Gemeinderat verabschiedete E-Lade-Konzept folgt der Auftrag, in einer ersten Ausbaustufe Standorte in allen wohnbaulich geprägten Stadtvierteln und Teilorten auszuweisen und dort in geeigneter Weise gemäß dem Umsetzungskonzept und der Richtlinie für Investoren und Betreiber von Ladeinfrastruktur (SV 147/2022) E-Ladeinfrastruktur zu ermöglichen.

Diesem Auftrag kommt die Verwaltung im Februar 2022 nach. Wenn für alle Standorte Investoren gefunden werden, können in der ersten Ausbaustufe 106 neue Ladepunkte an 19 Standorten in Sindelfingen geschaffen werden. Besonders die bisher nicht versorgten Siedlungsräume Hinterweil, Eichholz, Grünäcker, Allmendäcker, Landhaussiedlung und Krautgartensiedlung, aber auch die deutlich unterversorgten Viertel Spitzholz, Eschenried, Viehweide und die Teilorte Maichingen (Ortskern) und Darmsheim, genau wie alle anderen Viertel, sollen zusätzliche Ladepunkte bekommen. Lediglich im Sindelfinger Teil des Stadtentwicklungsgebiets Flugfeld sieht die Verwaltung aufgrund der vorhandenen Schnellladepunkte aktuell keinen eigenen Handlungsbedarf.