Herzlich Willkommen im Hort Klostergarten

Die Kindertagesstätte

Der Hort Klostergarten bietet insgesamt 40 Plätze in zwei Hortgruppen im Rahmen eines gruppenübergreifenden Arbeitens für Kinder im Grundschulalter.
Flyer Hort Klostergarten (535,6 KiB)

Eingangsbereich der Grundschule
Das Schulgebäude - Grundschule Klostergarten
Eingangsbereich des Hortes
Der Eingangsbereich
Flurbereich des Hortes mit Garderobe und Sitzmöglichkeiten
Der Flurbereich mit Garderobe
Gruppenraum Drachengruppe mit Lese-, Kreativ-, und Forscherbereich
Der Gruppenraum der Drachengruppe
Gruppenraum Adlergruppe mit Kreativbereich und Konstruktionsbereich
Der Gruppenraum der Adlergruppe
Der Rollenspielbereich mit Spiegeln, Polstern und Podesten
Das Bühnenzimmer für Rollenspiele
Schulhof der Grundschule
Außenbereich: Nutzung des Schulhofs
Garten der angrenzenden Kita
Außenbereich: Mitnutzung des Gartens des Kindergarten Klostergarten

Jede Gruppe verfügt über einen eigenen Gruppenraum im ersten Stock der Grundschule. Darüber hinaus teilen sich die beiden Gruppen den Flurbereich mit Tischkicker und das so genannte Bühnenzimmer zum Theaterspielen, für Aufführungen und für Rollenspiele.
Die Hausaufgabenbetreuung findet im Kunstraum und im Lesesaal der Schule statt. Der Kunstraum dient nach der Hausaufgabenbetreuung auch als Werkraum. Zudem werden der Schulhof und die Turnhalle der Schule genutzt.

Pädagogik

„…Individualität, Einzigartigkeit und Vielgestaltigkeit unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Bedürfnisse anderer, sind Werte, die unserer pädagogischen Arbeit zu Grunde liegen...“

Von Kindern gebaute Dominobahn
Bauen und Konstruieren: Aufbau einer Dominobahn

Unser pädagogisches Konzept:

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an der Reggio-Pädagogik. Die Reggio-Pädagogik sieht das Kind als eigenständige Persönlichkeit, das durch seinen Forschungsdrang und seine Kreativität, Schöpfer seiner individuellen Entwicklung ist. Das pädagogische Fachpersonal begleitet das Kind auf seinen Lernwegen und bietet ihm vielfältige, ganzheitliche Erfahrungs- und Wahrnehmungsmöglichkeiten.
 
Zudem orientieren wir uns am Konzept der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung. Im Rahmen der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung stärken die pädagogischen Fachkräfte in besonderer Weise die einzigartige Identität des jeweiligen Kindes und setzen sich gemeinsam mit den Kindern gegen Ungerechtigkeiten in der Lebenswelt der Kinder ein.
 
Des Weiteren ist der baden-württembergische Bildungs- und Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen ebenso Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

Junge beim Essen von selbstgezogenem Gemüse
Hauswirtschaft und gesunde Ernährung: Vesper  mit Salat aus dem eigenen Garten

Unser Leitziel:

„Die Kinder erfahren eine positive und wertschätzende Unterstützung zur Entfaltung ihrer Identität und Persönlichkeit und entwickeln dadurch Möglichkeiten, sich selbstbewusst, kreativ und sozial gerecht in vielfältiger Weise auszudrücken und in Kontakt mit anderen Menschen zu treten.“

Zwei Mädchen beim Lesen
Bilderbuchbetrachtung: Gemeinsames Lesen und Vorlesen

Unsere pädagogischen Ziele:

  • Wir schaffen ein entspanntes Klima, in dem sich jedes Kind angesprochen und anerkannt fühlt.
  • Wir gestalten eine Lernumgebung in der Platz für die Besonderheiten jedes Kindes ist.
  • Wir spiegeln alle Kinder im Hort wieder und reduzieren jegliche Form von Ausgrenzung im Hort.
  • Wir bringen allen Kindern zustimmende Akzeptanz entgegen und formulieren Rückmeldungen konstruktiv und wertschätzend.
  • Wir zielen in unserem pädagogischen Handeln auf eine größtmögliche Partizipation der Kinder, nehmen sie als Experten ihres Lebens ernst und orientieren uns an ihrer Lebenswelt.
  • Wir gewährleisten einen gleichberechtigten, dialogischen Umgang untereinander und unterstützen die Entwicklung einer „Streit- und Gesprächskultur“.
  • Wir geben den Kindern genügend Zeit und Unterstützung, um Übergänge aktiv zu bewältigen und sich in diesem Prozess als erfolgreich zu erleben.
  • Wir unterstützen die Entwicklung der Individualität und der Bezugs- bzw. Ich-Identität von jedem Kind.
  • Wir fördern die positiven sozialen Beziehungen der Kinder.
  • Wir fördern die Selbstständigkeit der Kinder.
  • Wir erforschen mit den Kindern ihre Stärken und helfen ihnen, diese weiter auszubauen.
  • Wir unterstützen die entwicklungsfördernden Freizeitinteressen und Hobbys der Kinder.
  • Wir fördern die psychischen und emotionalen Stärken der Kinder.
  • Wir fördern bei jedem Kind das kritische Nachdenken über Einseitigkeiten, Vorurteile und Diskriminierung und den Einsatz gegen Ungerechtigkeiten.

Kinder

Kindergruppe beim Yoga im Sommerhofenpark
Bewegung und Sport: Yoga im Grünen

Der Hort bietet den Kindern:

Zeit- und Raummöglichkeiten sowie vielfältige      
Materialien für eigene Gestaltungsideen in

  • Bau- und Konstruktionsbereichen
  • Mal-, Kreativ- und Forscherbereichen
  • Theater- und Rollenspielbereichen
  • Bewegungsbereichen (Schulhof, Turnhalle)

Eine angenehme Atmosphäre beim Mittagessen durch

  • gemeinsame Essgruppen und gepflegte Tischsitten

Eine Betreuung bei der Erledigung der Hausaufgaben durch

  • unterstützende Begleitung
  • enge Kooperation mit den Lehrkräften

Weitere Angebote durch

  • Theater- und Tanzgruppen
  • Spiele- und Bewegungsangebote (bspw. Fußball, Yoga, Entspannung etc.)
  • Kochen und Backen
  • kreative Mal-, Bastel- und Werkanregungen
  • gezielte Aktionen im Rahmen der Ferienbetreuung und an Freitagen (Hallen- und Freibadbesuche, Ausflüge, Theaterbesuche etc.)
  • Übernachtungen, Freizeiten etc.
Mädchen und Jungen beim Fußball spielen
Bewegung und Sport: Fußball-AG

Projekte

Projektarbeit ist ein wichtiges Element der Reggio-Pädagogik und des Situationsansatzes zugleich. Im Rahmen von Projekten können Kinder mit Lebenssituationen konfrontiert werden, in denen sie kognitive, soziale und emotionale Kompetenzen erwerben und für ihre Entwicklung wichtige Erfahrungen machen. Projekte sind im Vergleich zu Angeboten und Aktivitäten in der Regel zeit- und arbeitsaufwendiger; die erzielten Lernerfolge sind dadurch oft sehr hoch. Durch Projektarbeit können Kinder beispielsweise Problemlösungstechniken, Abstraktionsfähigkeit, Urteilsvermögen und Kritikfähigkeit erwerben, sich neues Wissen aneignen, Einsicht in Ursache-Wirkungs-Abfolgen erhalten, neue Dispositionen, wie Motivation, Durchhaltevermögen und Neugier erwerben, etc. Dabei werden generell die meisten Lernerfahrungen im Verlauf des Projekts gemacht.
 
Im Hort werden unterschiedliche Projekte entsprechend den Themen, Wünschen und Interessen der Kinder angeboten und unterschiedlich lange durchgeführt. Dazu zählen beispielsweise Themen-, Theater-, Kunst- und Sportprojekte. Viele der im Hort durchgeführten Projekte sind nicht teilnehmerbegrenzt und werden immer gruppenübergreifend entwickelt und angeboten. Die angebotenen Projekte werden nach deren Realisierung vom pädagogischen Fachpersonal in so genannten „Projektdokumentationen“ präsentiert.
Von besonderer Bedeutung sind die Projekte, welche mit externen Kooperationspartnern (vor allem mit verschiedenen Künstlern) durchgeführt und deren Werke in der Galerie ausgestellt werden. Dazu zählen vor allem die Jahresprojekte vom Förderverein kids@kita.

Kinder arbeiten an einem Kunstprojekt
Projektarbeit: Teilnahme am Kunst-Stoff-Projekt

Unsere Ziele für die Projekt- und Bildungsarbeit:

Wir verstehen Bildung als einen nicht abgeschlossenen Prozess der Weltaneignung, Spiel- und Lernprozesse gehen dabei ineinander über.
 
Wir haben ein mehrperspektives Verständnis von Bildung und Entwicklung und intergieren unterschiedliche Bildungs- und Entwicklungsfelder in   unsere pädagogischen Handlungen (z.B. Körper, Sinne. Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl, Sinn, Werte und Religion).
 
Wir lernen mit den Kindern gemeinsam in Projekten und begleiten diese.
 
Wir helfen den Kindern sich auf verschiedenen Wegen und Möglichkeiten auszudrücken.
 
Wir gestalten die Räume und die Kommunikation mit den Kindern so, dass sie den Bedürfnissen der Kinder entsprechen und sie zugleich herausfordern.
 
Wir führen die Kinder auch an Themen heran, die sich nicht aus unmittelbarer Umgebung und dem alltäglichen Erleben erschließen.

Ein Mädchen malt sich selbst
Kreatives und künstlerisches Gestalten: Entwurf eines Selbstportraits

Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Familien ist für uns ein wichtiges Teilstück unserer pädagogischen Arbeit zum Wohle der Kinder. Nur eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften garantiert das Erreichen unserer Bildungs- und Entwicklungsziele. Mitsprache, Mitbeteiligung und Mithilfe der Familien in allen Belangen bieten wir an und wünschen wir uns.

Seit Januar 2014 befindet sich der Hort im Kooperationsprojekt „Familienzentrum“ mit dem Ziel, passgenaue Angebote zu entwickeln bzw. bereits vorhandene Kooperations- und Vernetzungsstrukturen zu intensivieren. Im Rahmen des Projekts entstanden in den letzten Monaten Angebote für die ganze Familie, welche sich z.T. an alle Familien des Stadtteils richten, unabhängig davon, ob die Kinder einen Hortplatz in Anspruch nehmen.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie realisiert und durch eine Projektkoordinatorin begleitet. Das aktuelle Programm finden sie hier (417,4 KiB)

Der Hort bietet den Eltern:

Einzelkontakte für

  • intensive Gespräche bei Neuaufnahmen und Zeit zum Eingewöhnen der Kinder
  • Tür- und Angelgespräche
  • vorbereitete Elterngespräche
  • Beteiligung am Gruppengeschehen

Zusammenarbeit und Information durch

  • thematische Elternabende/-nachmittage zu bestimmten Erziehungsthemen
  • Veranstaltungen/Elternabende zum gemeinsamen Austausch über aktuelle Themen und Anlässe des Hortalltags
  • Aushänge, Elternbriefe, Ausstellung und Dokumentation von Kinderwerken und -aktionen
  • Elternbeiratstreffen

Aufbau von persönlichen Kontakten durch

  • gemütliche Zusammenkünfte als Plattform für Gespräche und Meinungsaustausch
  • Feste und Feiern, bei denen die Kinder mit gemeinsamer Organisation und Durchführung beteiligt sind

Team

Das Hort-Team:

1 Leiterin
5 ErzieherInnen
1  Küchenkraft
Zeitweise PraktikantInnen

Im Hort wird jeden Montag während der Unterrichtszeit von 09.00 bis 12.00 Uhr, aufgrund des gruppen- und teiloffenen Konzepts, eine gemeinsame Dienstbesprechung beider Gruppen durchgeführt. Im Anschluss an die gemeinsame Dienstbesprechung finden, falls notwendig, zudem Besprechungen in den jeweiligen Gruppen statt.
 
Zusätzlich wird täglich in der Zeit von 12.00 bis 12.10 Uhr ein kurzes „Kick-off“-Treffen beider Gruppen abgehalten, welches dem Austausch über den bevorstehenden Tag und der Weitergabe von wichtigen Informationen dient.
 
Während des Schuljahrs stehen dem Team zudem drei Tage als pädagogische Tage zur Verfügung, welche zur Weiterentwicklung der Konzeption und der pädagogischen Arbeit genutzt werden.
Des Weiteren werden stadtinterne oder externe Fort- und Weiterbildungen besucht und ggf. wird an verschiedenen Gesprächs- und Supervisionsgruppen teilgenommen.

Die wichtigsten Ziele sind dabei:

Qualitätssicherung:
Wir überprüfen im Sinne der Qualitätsentwicklung und -sicherung regelmäßig unsere pädagogische Arbeit und entwickeln sie kontinuierlich weiter.
 
Wir verstehen Dokumentation als eine Weise des professionellen Handelns sowie als eine Möglichkeit zur Selbstevaluation.

Kooperation:
Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit allen an der Erziehung und Bildung der Kinder beteiligten Personen zum Wohle der Kinder.
 
Wir ziehen die Institutionen des Gemeinwesens in unsere pädagogische Arbeit mit ein und vernetzen uns.