Wir fördern Talente

Jugend forscht

Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördert. Der Wettbewerb wurde 1965 ins Leben gerufen und findet seit dem von Jahr zu Jahr mehr an Bekanntheit, sodass von 244 Teilnehmern im Jahr 1965 nun rund 12.000 Teilnehmer bundesweit am Wettbewerb teilnehmen. Die ca. 100 Wettbewerbe finden jährlich zwischen Januar und Mai statt, beginnend mit den Regionalwettbewerben in den einzelnen Ländern und endend mit dem Bundeswettbewerb!

Und das war es jetzt auch schon... 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre 55 Projekte vorgestellt. Wir sagen Danke für die vielen tolle Ideen und euer Engagement!

Jugend forscht 2021 „Lass Zukunft da." – 15. Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar der Stadt Sindelfingen

Die Stadt Sindelfingen richtet am 25. und 26. Februar als Pate bereits zum 15. Mal den Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar von Jugend forscht aus, in diesem Jahr allerdings erstmals in einer rein digitalen Variante. Die große Attraktivität des Nachwuchswettbewerbs ist auch in diesem Jahr ungebrochen: Bundesweit haben sich rund 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet – trotz Corona-Pandemie. Zwei Hauptsponsoren und vier Sponsoren unterstützen Sindelfingen bei der Durchführung des Wettbewerbs.

Auch die Pressekonferenz zu Jugend forscht fand in diesem Jahr digital statt.

Ein besonderes Highlight zu Beginn des Jahres stellt wie immer der Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ dar. Auch in diesem Jahr treten wieder zahlreiche Jungforscherinnen und Jungforscher am 25. und 26. Februar an, um ihre Projekte den Juroren zu präsentieren. Dabei ist bei dieser Wettbewerbsrunde einiges anders: Die Stadt Sindelfingen hat sich aufgrund der aktuellen Infektionslage für einen digitalen Wettbewerb entschieden. Somit werden die Kinder und Jugendlichen ihre Projekte von zu Hause aus vorstellen. Die Sieger unter den Teilnehmenden qualifizieren sich mit ihren Projekten für den Landeswettbewerb in Baden-Württemberg im März und April. Den Abschluss der Wettbewerbsrunde bildet das Bundesfinale Ende Mai.
 
„Wir freuen uns, dass sich unser wissenschaftlicher Nachwuchs trotz nach wie vor angespannter Pandemielage nicht unterkriegen lässt und mit viel Elan und fantastischen Ideen beim ersten rein digitalen Wettbewerb antritt. Denn wir möchten als Stadt natürlich auch in der momentanen Situation wissbegierige und leistungsbereite junge Menschen fördern und mit der Ausrichtung des Regionalwettbewerbs Gelegenheit zum Experimentieren und Ausprobieren geben. In diesem Jahr sind sowohl Jungforscherinnen und Jungforscher als auch das Organisations-Team neue Wege gegangen und präsentieren der interessierten Öffentlichkeit ihre vielfältigen Projekte, sowie die Ergebnisse des Wettbewerbs, nicht wie gewohnt in der Stadthalle, sondern in einem eigens produzierten Film“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer.
 
Bundesweit haben sich 9.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 56. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht angemeldet. Damit setzen die Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher ein starkes Signal und bleiben auch während der Pandemie am Ball.
 
Die Attraktivität von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb zeigt sich auch beim Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar: 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre 55 Projekte digital vor. Der Favorit unter den Fachbereichen ist der Bereich Technik mit 15 Arbeiten. Dicht gefolgt von den Bereichen Chemie mit 11 Arbeiten sowie Arbeitswelt, Biologie und Mathematik/Informatik mit jeweils 7 Arbeiten.
 
Auch die Sindelfinger Schulen sind mit 13 Arbeiten wieder stark vertreten. „Ich freue mich sehr über die vielen spannenden Arbeiten unserer Jungtüftler. Für uns als Wirtschafts- und Technologiestandort ist dieser Nachwuchs an Fachkräften ein großartiges Zeichen für die Zukunft“, so Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer. „So lautet auch das diesjährige Motto von Jugend forscht ;Lass Zukunft da‘. Es enthält Zuversicht, Mut und Motivation, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und aktiv zu gestalten. Als Pate von Jugend forscht bieten wir die Basis, damit Kinder und Jugendliche ihrer Kreativität im wissenschaftlichen Bereich freien Lauf lassen und Themen hinterfragen können“, so Vöhringer weiter. „Mein herzlicher Dank gilt unserer Wettbewerbsleitung und allen Kolleginnen und Kollegen sowie den Sponsoren und Unterstützern für die Ausrichtung des Wettbewerbs. Ganz besonders danke ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihren Projekten und ihrem Einsatz auch den diesjährigen Wettbewerb wieder zu etwas ganz Besonderem machen.“
 
Hier geht's zur Pressemitteilung.

Impressionsvideo des Regionalwettbewerbs Mittlerer Neckar in der Stadthalle Sindelfingen

Ehemalige Jungforscher des Regionalwettbewerbs Sindelfingen berichten über ihre Erfahrung

2014 haben Marc Eisenhardt und Jonas Menken am Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar von Jugend forscht in Sindelfingen teilgenommen. Heute, fast 5 Jahre später, berichten die beiden in einem Kurzfilm darüber, wie der Wettbewerb ihr Leben verändert hat.

Rund um Jugend Forscht

Ausstellung beim Tag der Wissenschaft

Beim Tag der Wissenschaft, der am 30.06.2018 auf dem Campus der Universität Stuttgart stattgefunden hatte, war auch wieder Jugend forscht mit einem Stand eingeladen.
Luis Moser von der Robert-Bosch-Schule, Ulm präsentierte das Vogelhaus von morgen mit Lichtsteuerung, Futterspender, Kameraüberwachung, Wetterstationsfunktionen, wobei die Daten auch mobil abgefragt werden können. Mit dem Kaye-Effekt befasste sich Niklas Abraham vom Schönbuch-Gymnasium, Holzgerlingen. Der Kaye-Effekt ist ein Phänomen, bei dem z.B. Flüssigseife, die auf eine glatte Oberfläche fließt, als dünner Strahl in faszinierenden Formen und Wegen wieder zurück geschleudert wird.
Neben der Präsentation der Projekte konnten die Aussteller viele Angebote der Fakultäten zur aktuellen Forschung wahrnehmen - ein abwechslungsreicher Tag für die beiden Schüler!

Infostand Jugend forscht, Junge erklärt das Projekt
Ausstellung beim Tag der Wissenschaft

Jugend forscht-Team auf der Ham-Radio in Friedrichshafen

Im Rahmen der Messe „Ham Radio“, der größten internationalen Amateurfunkermesse Europas, wurden zwei Jugend forscht-Projekte auf der Messe in Friedrichshafen am Stand des DARC e.V. (Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.) vorgestellt. An allen drei Messetagen (1.-3.Juni 2018) konnten die Projekte von interessierten Besuchern angeschaut werden. Es entstanden einige spannende und öfter auch längere Gespräche zwischen den Besuchern und den Jungforschern.
Jonas Gaiser (Schülerforschungslabor Kepler-Seminar e.V., Stuttgart, Gottlieb-Daimler-Schule 1, Sindelfingen) präsentierte seine computergestützte Billardhilfe. Mit Hilfe eines Farbsensors kann die Position des Queues und der Kugeln erkannt werden und dann die Bahn der Kugeln berechnet und somit vorhergesagt werden. Bei der Ausstellung auf der Messe hatte nicht nur der Jungforscher seinen Spaß mit dem Projekt, sondern auch viele Besucher probierten das vereinfachte Billardspiel begeistert aus. Zum anderen hat Alice Höfler (Hegau-Gymnasium, Singen) ihren selbst entwickelten Feinstaubfilter für Kleinfeuerungsanlagen, wie z.B. Kachelöfen, vorgestellt. Mit diesem kann sie bis zu 98% des Feinstaubes aus dem Rauchgas entfernen.
Diese Teilnahme an der Messe "Ham Radio" und die damit verbundene Präsentationsmöglichkeit vor internationalem Publikum wurde vom DARC als Sonderpreis beim Landeswettbewerb Jugend forscht vergeben. Der Preis beinhaltet auch die Übernahme der Reisekosten und vor allem die Übernachtung im HAM-Camp, was ein ganz besonderes Erlebnis war. Unser Dank gilt den Vertretern des DARC e.V., insbesondere Frau Heine.

Jugend forscht Bundessieger erringen Sonderpreis beim 29. European Union Contest for Young Scientists

Jugend forscht Bundessieger Johannes Waller und Philipp Kessler erringen Sonderpreis beim 29. European Union Contest for Young Scientists

Beim 29. EU-Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler in Tallinn haben die beiden Jungforscher des Regionalwettbewerb Mittleren Neckars mit ihrem Projekt die internationale Expertenjury in Tallinn überzeugt.
Am EU-Wettbewerb,der von der Europäischen Kommission veranstaltet wird, nahmen insgesamt 146 Jungforscherinnen und Jungforscher aus 38 Ländern teil. Die Teilnehmer präsentierten in zehn Wettbewerbsdisziplinen insgesamt 89 Forschungsprojekten.

Johannes Waller (18) und Philipp Kessler (17) aus Ludwigsburg schnitten erfolgreich ab. Sie erhielten als Sonderpreis einen einwöchigen Aufenthalt an der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble, Frankreich. Die aktuellen Chemie-Bundessieger präsentierten ihre Untersuchungen zur sogenannten Fehling-
Probe. Ihnen fiel auf, dass die beiden Zucker Glucose und Fructose bei dieser pH abhängigen Redox-Reaktion unterschiedlich schnell reagieren, was sich mit der Molekülstruktur nicht erklären lässt. Ihre Laborversuche belegen, dass die Fehling-Probe einer komplexeren Chemie folgt als in Schulbüchern dargestellt: Während der Reaktion entstehen verschiedene Zwischenstufen und Oxidationsprodukte, die ihrerseits reduzierend wirken. Die Färbung folgt bei beiden Zuckern unterschiedlichen Mechanismen und hängt von der Bildung bestimmter Zwischenprodukte ab. Das erklärt, warum die Fehling-Reaktion Fructose schneller rot färbt als Glucose.

Wir freuen uns über die erfolgreiche Teilnahme der beiden Jungforscher und wünschen dem Team weiterhin viel Erfolg!

Bürgerfest des Landtags - Jung & forsch im Ländle - Prämierte Projekte von "Jugend forscht" live

Groß war das Interesse am Bürgerfest des Landtags in Stuttgart. Rund 12.000 Besucher strömten am Samstag, den 24. Juni 2017 ins Landtagsgebäude und in das neue Bürger- und Medienzentrum, in dem viele Programmpunkte und Möglichkeiten zum Austausch geboten wurden.

In diesem Rahmen präsentierten auch einige unserer Jungforscher auf der SWR-Bühne ihre Projekte. Über die CDU-Fraktion war eine bunt gemischte Delegation von Jugend forscht unter Einbezug von mikro makro mint-Projekten eingeladen worden.
Einen großen Auftritt hatte die zehnjährige Grundschülerin Adriana Marzullo von der Hector-Kinderakademie, Johannes-Widmann-Schule in Sindelfingen. An ihrer selbst gebauten Rampe demonstrierte sie mit viel Elan, was das Müsli mit dem Lawinenairbag zu tun hat und konnte dabei sogar noch das eine oder andere Witzle einbauen.
Das Berufliche Schulzentrum Leonberg stellte beim Bürgerfest, mit dem intelligenten Einkaufswagen, ebenso ein sehr ansprechendes Projekt vor. Robin Leukhart und Ann-Kathrin Schuhmacher erklärten, wie der Boden des bremsbaren Wagens passend zum Inhalt verändert werden kann. Im Interview mit Herrn Haas, Lehrer der Jugend forscht-AG dieser Schule, wurde klar, wie wichtig die Betreuer für die jungen Forscherinnen und Forscher sind.
Mit einem Dank der Moderatoren und des Fraktionsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart endete diese sehr gelungene und abwechslungsreiche Bühnenpräsentation. Anschließend konnten die Besucher noch die Projekte im Friedrich-Ebert-Saal besichtigen und sich erklären lassen.

Es zeigte sich wieder ein Mal, mit welcher Begeisterung unsere JungforscherInnen ihre Projekte vorstellen und das Publikum als auch die Veranstalter begeistern können.

Jugend Forscht Projekt live beim Bürgerfest des Landtags

Bundessieger aus der Region Mittlerer Neckar

Vom 25. bis 28. Mai 2017 traten 178 junge Talente mit insgesamt 107 Forschungsprojekten in den wissenschaftlichen Wettstreit. Sie alle haben sich für den 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht qualifiziert.
So auch Johannes Waller (17) und Philipp Kessler (17), die im Februar den 1. Platz beim Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar in Sindelfingen erhielten. Ihr Forscherdrang und das Ergebnis überzeugten auch die Jury beim Landes- und Bundeswettbewerb, sodass das Forscherteam den Bundessieg im Fachbereich Chemie gewann.
In ihrem Projekt „Fehling-Probe – Neuinterpretation notwendig?“ befassten sich die beiden mit der sogenannten „Fehling-Probe“, die unter anderem zum Nachweis von reduzierenden Zuckern dient. In Laborversuchen konnten sie belegen, dass die Reaktion einer komplexeren Chemie folgt, als dies bislang in den Schul- und Lehrbüchern dargestellt wird.
 
Für die beiden Tüftler geht es spannend weiter. Ende Juni waren sie zu Besuch bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau, zu der rund 30 Nobelpreisträger und 400 Nachwuchswissenschaftler teilnahmen. Im September tritt das Team dann in Estland auf dem European Union Contest for Young Scientists an.
 
Die Stadt Sindelfingen, die Wettbewerbsleitung und Sponsoren des Regionalwettbewerbs freuen sich über den Bundessieg und wünschen den Beiden bei den weiteren Veranstaltungen und auf ihrem Lebensweg alles Gute.

Bundessieger
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

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